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Zweyte Horde der Phalanen, die Eulen. Fünfte Familie.
piislseqa Noctua Ligusiri W i en e r'Verz. 70.21. 1.
Noct. — l*ab. Ent. Iil. 2. 102, n. 303..
Phal. Noct. — Borkha Ilsen IV. 125. 31.
— — — BrBh in li. 263. 136.
— — — E I p e r IV.. tab. 1x9. £.1 — 4. mit Raupe.
Klee manne Beyträge t. 22. wo sie Raupe, deren Abbildung von E). Glabbach mitge«
theilt war. nicht gut getroffen ist: sie darf kein gelbes Halsband haben.
Dcgeers Zlbyandl- Göze Uebers.I. t. 3. k. 19 — 24. Raupe.
Kennzeichen 0er Arc. Enle. Mir einem Rückenkamm und dachlgen Flü-geln ; die vordern sind schwarzdraun, zuweilen inö. Violette ziehend, allemal schwarzge-wellc und gefleckt, mit den gewöhnlichen Narben, wovon die runde einen Punct hat, unddie nierensörmige verblichene, mit ihrer hohlen Seite an ein schimmelfarbiges beynahe run-des Feld gränzt.
Raupe. Hellgrün, einzeln- aber langbehaart und fast,walzenförmig mit dreygelben LängSlinien.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnfects.'Die Eule hat von einer Flügelspitze bis zur andern i Zoll und 7 Linien, jeder. Vor-derflügel acht. Ihre schwarzbraune Farbe zieht zuweilen inö Violette. Die Ringnarbeist deutilch und hat einen Punct. Die an ein schimmelfarbenes fast rundes Feld grän.zende Nierennarbe ist sehr verblichen, die verschiedenen Oueerlinien sind wellenförmig undwegen der dunkeln Grundfarbe etwas undeutlich. Der Vorderrano ist mit schwarzenund weißen Puncten bezeichnet, und der hintere gleichfalls schwarz und weiß gescheckt.Die einfarbig schwarzbraunlichen Hintcrsiügel wechseln am Hinterrand mit aschbräunlichenund weißlichen Franzen. Auf der Unterseite sind alle Flügel gelbgrau, die vordern schat-tier, die Hintern fein bestäubt, mir einem schwarzen Mikcelpunct, mit Wischbinden undscheckigen Franzen versehen. Die Fühlhörner, Kopf, Halökrazen und Vorderleib sindmir den Votverfiügeln gleichfarbig und zugleich mit Schimmelfarbe gescheckt, der Hinter-leib ist mit den Hinrerflügeln gleichfarbig und hat schwärzliche Büschelchen auf denersten Ringen. Die Füße sind gefleckt. Das Weibchen ist beleibter als das Mann.chen. Es gibt Varietäten, die inS Braungrüne schillern, von welchen Fabricius seineKennzeichen hergenommen; andere, die mit Roth und Violett gemischt, wieder andere,wo sich auf dem Rückenkamm das Bild eines Todtenkopfö zeigt, wie bey der Kleemanni-scheu Abbildung, die aber etwas groß ausgefallen.
Die 2. Zoll lange, kieintöpsige Raupe von hellgrüner Farbe, einzelnen, aberlangen, Haaren, walzenförmiger Gestalt, und mit z Längslinien bezeichnet, lebt auf derUnterseite der Blatter, wo sie wegen ihrer mit den Blättern übereinstimmenden Farbeschwer zu entdecken ist, und verwandelt sich nicht in einer Erdhülse, wie Kleemannvermuthete, sondern in einem schwärzlichen Gewebe, auch nicht, wie die Wiener angaben,an der Erde, sondern zwischen den Blättern ihrer Futterpflanze, in eine rothbraunePuppe zu Ende des Junius und im October, um im ersten Fall z bis 4 Wochen, imzweyten aber 6 bis 7 Monate zu ruhen.
Aufenthalt. Die zweymal jährlich erscheinende Phaläne lebt theils zu Endedes Aprils und Anfang, des MayS, theils im Julius, an den Stämmen des Liguster-
strauchs