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Zweyte Horde der Phalänen/ die Eulen. Fünfte Familie.
strauchs (Ligustrum vulgare) , wo auch die Raupe zurrst im May und Junius, her-nach vom August bis zur Mitte ceö OctoberS weidet, und sodann im Puppenstandüberwintert. *
Anmerkung. Die Wicncr Naturforscher führen hier die Apfeleule, P. N. Degener , welchebeym Fabricius Noctua Algae heißt, auf. Man hat aber nach der Zeit bemerkt,-daß sie nurvon den Flechten an den Obst- und andern Bäumen sich nährt,
102. Die Eichbaumeule. Plialaena Noctua Aprilina, Vien.
Namen, Schriften und Nachweifung der Abbildung.
Aprileule, Wiener Ap.i.uia, Orion, kleiner Seladon, rarer x-Vogel (beymD. Gladbach.)
Phalaepa Noctua Aprilina Wiener Verj. 70, n. 5,
Noctua — Fab. Ent. ILI, 2. 103. n. 306,
Phal. Noct. — ’ Dorkhaufen IV. 132. ^4.
. — — — minor (maior ist verdruckt). Gleditfch r. 51;.
n. 2>> und die daselbst angegebene Raupe gehört zu
Eu6ilica Ein.
— — • — Drahin It. 40;. n. 28?.
— — Orion Esper N . t. uz. f. 4. z. mit Raupe.
— — Aprilina minor Berliner Magazin 111 . f. 1— 3. mit Raupe.
«— — — Panz^ri Fauna Hefl 4. t. 21.
Kennzeichen der Art. Eule. Mit einem Rückenkamm und dachigen Flü-geln; die vordcrn sind lieblich meergrün, mir drey Queerreihen von tiefschwarzen, gro-ben, irregulären Flecken und Zeichnungen, wovon die mittelste unter andern vorzüglichdurch ein Griechisch x sich auszeichnet. Der Hinterrand ist mit einer Reihe schwarzer,dre»)eckiger Puncte bezeichnet.
Raupe. Sie hat am Hals lange, braungelbe Haare, ist auf dem Rücken bräun-lich, in den Seiten schmuhiggeiblich. Auf dem 4. 6. und 9. Ring steht jedesmal einehellgelbe Scheibe; auf jedem der übrigen stehn allemal vier röche, behaarte Warzen ineiner Queerreihe, wovon die aufdem 2. und 3. Ring gelb eingefaßt find. Vor einer jedenWarrenreihe steht auch eine Reihe weißer Rundflecken oder Puncte.
Sie hat etwas Aehnliches mit der Ois^ar- Raupe.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnfects.Diese meergrüne, streifenweiS weißgemischte Phalane, wovon das Weibchen i Zoll und5 Linien Flügelbreice und jeder Vorverflügel 7z-Linien Lange hat, und etwas größer ist,als das Männchen, gehört unter die schönere». Die erste, ohnweit der Wurzel befind-liche, gekappte, tiefschwarze Queerreihe der lieblich meergrünen Vorverflügel bildet amVorderrand noch einen größern, schwarzen Fleck; die zweyte, welche unterbrochen ist,scheint auö arabischen Buchstaben zusammengeseht; einer davon gleicht einem x oder zweyenCommas, die die Zahl 2 einschließen; die dritte ausgeschweifte, kappenförmige Queerreihehat einen schwarzen Fleck hinter sich. Der Hinterrand ist mit einer Reihe schwarzerdreyeckiger Puncte bezeichnet. Die Franzen find schwarz und grünlich gescheckt, und der
Vor.