joo Zweyte Horde der Malarien, die Eulen. Fünfte Famllle.
Plialaena Tsioctua Ludifica Lin. 848. 143. Müller 6-r. 14z.
— — — Wiener Verz. zu. 8.
iXoctua — F a b. Eilt. Ili. 2. 103. 309.
Piial. Noct. — D orkhausen II. 137.35.
— — — Deutsche Sucudojwöic. y. Band, Seite 8r. Raupenbe-
schreibung Scri ba-
— — Hermelina @ 5 .je‘©cytrnge i‘I. 3.207.69.
— — Ludisica EspcrS Eulen t. 120. f. 1. 2.
— — — Frankfurter Beytrüge I. S. 147. mit Abbildung.
Naturforscher XIV. r. z. f. A. von Doct. Kühn-
Kennzeichen der Art. Eule. Die Flügel sind dachig, die »orderngrünlichgelb, mit dichten, schwarzen, geschlängelten und tappenförmigen Zügen unö Stri-chen und zwey silberweißen, schwarzumzogenen Narben; die Hinterflügel juio neost demHinterleib gelblich; letzterer hat drey Laugsrcihen schwarzer Flecken, wovon man aus demRücken eine und die beyden übrigen an den Seiten gewahr wird. Bas Weibchenist beleibter als das Männchen,
Raupe. Gelbgekuöpfelt, behaart, bleysarbigund dreymal gestreift, mit weiß.geflecktem HalS.und Schwanz.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Diese schöne grünlichgelbe Phaläne mißt nach meinem Exemplar von einer Fiügelspiße biszur andern i Zoll und 5 Linien, und ihre maimichfaltigen schwarzen, dichcen Züge, diewie chinesische Buchstaben aussehen, bilden keine regelmäßigen Streifen und Linien, hubenaber die beyden silberfarbenen Narben ziemlich deutlich, wovon die kleine ringförmige ganz,und die größere halbnwndförmlge nicht ganz schwarzumzogen ist. Der Vvrderrand istschwarz gefleckt, und die Franzen aller Flügel sind abwechselnd schwarz und silberweiß.Die Hinterflügel sind gelblich mit einigen dunkeln Nerven, nach der Wurzel zu aber sehrtiefgelb. Auf der Unterseite sind alle Flügel am Vvrderrand schwarzgeflcckr, und nur die»ordern sehr schwarz beschattet. Die Fühlhörner sind braun, der schwarzgestrichte Kops,der mit 2 O.ueermöndchen gezierte Halskragen und der schwarzfleckige Vorderlerb sind grün.gelb. Von den drey Fleckcnreihcn des Hinterleibes zeigt sich eine aus dem Rücken, unddie beyden übrigen an den Seiten. Das Weibchen hat zuweilen am Vorder- undHinterrand der Hinterflügel einen starken Schatten, auf der Unterseite der Vorderflügelam schwärzlichen Vvrderrand einen weißen Fleck und eine weiße Queerbiade, und auf oenHinterflügcln einige dunkle Wellenstreifen. Bey Varietäten des Männchens findetman die Hinterflügel und die ganze Unterseite einfarbig. Bisweilen hängt auch dierunde Narbe mit einem Strichelchen zufanimen und b.ldek die Zahl -2. Tüe ersten Ab-bildungen von ihr gaben: Kühn im Naturforscher und Gerning in den FrankfurterBeyträgen, beyde im Jahr 1780. *
Die von Herrn Scriba am angeführten Orte beschriebene-Raupe ähnelt derRaupe-des Rosenspinners, Dispar, oder des NonnenfpinnerS, Monacha. Sie hateinen schwärzlichen Kopf, über den sich die langen weißgelben Halshaare legen. DerAbsatz nach dem Halse', also der zweyte, hat zwey haarige Ruckenwarzen; von da an^rbr sich der Körper, über welchen/drey pomeranzfarbene Längslmien laufen, afchblau.
Jeder