Zweyte Horde der Phalänrn, die Eulen. Neunte Familie.
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braun sanft gemischt; eben so sind auch die Franzen gefleckt. Ein schwarzer dreyastigerLänge-strich kömmt von der Wurzel her. Von den drey bräunlichen kaum merklichen Dop«xelluiien stehn die beyden letzte» hinter den hellen Narben, die einen schwarzen Gabelsirich inder Nähe haben. Die bräunlichgrauen, weißgestanzten Hinterflügel haben einen dunkler»Mtttelpunct und Queersireif. Die Fühlspitzen, Fühlhörner und der Kopf sind braun, letztererist nur Grau gemischt, und nebst dem schiefcrgrauen und bräu-nlichgcniischken Halskrage»so gebaut, wie der vorhergehende, nämlich mir Spitzen und Ecken. Der Vorderleib hatdie Mischung des Halökragens, und der mit Haarbüscheln auf dem Rücken und in denSeiren und am After besetzte Hinterleib ist, so wie die Brust unten und die Füße roth-bräunlich. Die Schienbeine sind schwarzgestricht und die Fußblätter weißlich pünctirk.Die Varietäten beziehen sich auf die mehr und wenigere Mischung des hellen Schiefer-grauen mit dem blasen Rothbraun.
Die in der Jugend grüne und nach der letzten Häutung braune, glatte, durch ihreschwarze und gelbliche Zeichnung sehr scheckig aussehende Raupe, deren Entdeckung mandem Baron Degeer verdankt, ist am Kopf perlengrau und schwarzgeflcckt, am ersten Ringoben schwarz und gclbgerändelt, an den Seiten hellbraun, an Bauch und Füßen grünlichmit braunen Schattirungen und vielen weißen Puncten. Auch entdeckt man unter der Ver-größerung auf jedem weißen Rücken - und Seitenpuncte ein feines Härchen. Eine gelb-liche Seitcnlängsliuie wird durch 2 schwarze, längliche Flecken unterbrochen. Sie ist imJimiuS zu ihrer Verpuppunz reif und begibt sich nicht tief in die Erde, um sich einaußen mit Erde vermengtes, inwendig sanft ausge.oölbtes Gehäuse zu verfertigen, worindie glänzende casranicnbraune Puppe Zeit hat, sich entweder nach 8 bis Wochen,.oderbey Spätlingen nach 9 Monaten zu entwickeln.
Aufenthalt. Die in Deutschland und Schweden einheimische, in hiesigen Ge-genden seltene Eule erscheint in der Regkl in der Mitte des Augusts und im September,nach Brahm auch wieder im April. Ob dies in der Regel geschehe, oder Folge derVerspätung sey, wußte selbst Brahm nicht gewiß. Die Raupe nährt sich im Mayund Junius von den Blättern der Erle und der gemeinen Birke.
Anmerkung. Die Schwarzeicheneule, V. N. Pulla Vien. ist uns nicht bekannt, auch in denWiener Nachrichten von 1797 durch keine Nachweisnng auf Schriftsteller aufgeklärt worden.
121. Die Conradökrauteule. Plialaena Noctua Perspicillaris, Lin.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Brille, Brillemule.
Phalaena Noctua Perspicillaris Lin. 84.9. 148. Müller 69z. 148.
Noctua — Fab. Ent. III. 2. 92. 273.
Phal. Noct. — © or fjjaufen IV. 337. 139.
— — — Brak) in II. 2^6.
— — — Dallingcrs gesammelte Nachrichten über den Fich«
tenspinncr — und die übrigen auf dem Nadelholzlebenden Raupen. Weissenburg , 1798- mit dreyKupfern.
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P.halaena