Band 
Zweyter Theil.
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Zweyte Horde der Phaiänen/ die Eulen- Neunzehnte Familie.

Gelbe Bandphaläne mit s gerundeten Binden; Zackenfleckige; Brautjungfer;Brautführerin; Brautjungfernachtfalcer.

Plialaena Noctua Paranympha

No ctua -—

Phal, Noct, ■—

st {fei IV, t. 18. f. 1. r.

L.in. 84*. *rr. Müller L87. rrr.

Wiener Vr. 91, 7.

Fab. F.nt. JII. 2. 59. 164.

Dorkhausen IV. 39. »3.

Elper IV. t. 105. f. 1 — 3. mit Raupe.Naturforscher XIV. t.4. f.8.9. Raupe undPuppe.

K ü e ß l y Magazin der Lntom. II. t. z. fig. A, B.Raupe und Puppe»

Kennzeichen der Art. Eule. Mit einem Rückenkamm und flachen Flä«geln; die vordern sind lichtgrau mit 2 dunkelbraunen Queerlinien, davon die zweyte zikzak«förmig ist, und ein lateinisches M oben bildet. Zwischen beyden steht eine mondförmigeAugennarbe und darunter eine gelbliche ablauge Zapfennarbe. Die Hinterflügel stnd hoch-orangegelb mit 2 schwarzen zugerundeken Binden.

Das Männchen ist an den etwas mehr gefaserten Fühlhörnern und dem After-schöpf kennbar,

Raupe. Schlank, "gewöhnlich dunkelbraun, auf dem Körper mit Wärzchen be-seht, darauf Borsten stehen. Auf dem achten Ring erhebt sich ein sehr verlängerter Fleisch-höcker, desgleichen auf dem 4., n. und ,2. erhöhte Spitzen. An den Seiten stehenFranzen und unter dem Bauch rothe Flecken, zuweilen noch am Körper gelbliche undweißliche Flechen,

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnsectS.Diese kammrückige, an Schönheit den Eulen der vorhergehenden Linie nichts nachgebendeEule mißt 2 Zoll 4 Linien, jeder Vorderflügel 1 Zoll. Durch die lichtaschgrauen Vorder«flügel, die dunkel und weiß schaktirk sind, ziehen sich 2 schwarzbraune Queerlinien, davondie erste welker förmig ist, und denjenigen schwarzbraunen Scharren begränzk, der von derWurzel aus einen Drittel vom Flügel einnimmt. Die zweyte ist zikzakförmig, nach obenweißgerandet, und bildet ein großes lateinisches M oben. Das Mittelfeld dazwischen istoft gelbgemischt; im Schatten desselben befindet sich eine mondförmige Augennarbe unddarunter eine gelbliche, längliche Zapfennarbe, um welche sich die zweyte Linie herum«schlingt. In dem Raum von da aus bis zum Hinterrand läuft ein wellenförmiger Queer«scharten; auch läuft von der Flügelspitze bis ans M ein schwarzer Zikzakstrich in einemdunkeln Schatten. Die Hinterflügel sind hochorangegelb und zweymal schwarzbandirt; dieerste oder Mittelbinde ist dergestalt herumgebogen, daß sie sich an der Wurzel zusammen-schließt; die zweyte, oder Randbinde, ist unterbrochen, und'neben derselben steht am Vor«derwinkel ein gelber Fleck» Die Vorderflügel haben graue, die Hintern gelbe Franzen.Die ganze Unterseite ist gelb, die Vorderflügel dreymal, die Hintern zweymal schwarzban-dirk. Das ganze Infect ist nach seinen Vvrdertheilen mit den Vorderflügeln gleichfarbig,und dabey eben so dunkel bestäubt, am Hinterleib gelbgrau. Die zart gefaserten Fühlhör-

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