Band 
Dritter Theil.
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Dritte Horde der Malarien, die Spanner. Vierte Familie.'

Kleemanns Beyträge r. 28. f- 1. Weibchen.

Clerk 6 . fig. 8 -

Dcriba Beyträge r. z. f. 2. ». wo aus Versehen Consobrinaria Variet, steht;Männchen.

Kennzeichen der Art. Alle Flügel sind lichtgrau und stellenweis theilsmit Ockergelb, theils mit Weiß gemischt, mit mehreren schwarzen Queerlinicn, Makelnund einem geschlängelten Queersireif ohnweit des Hinterrandes. Die Hinterflügel >mvgezahnt, und das sehr schlanke Männchen hat feingekämmte Fühlhörner mit nackterSpitze.

Beschreibung des vollkommenen Jnsects. Dieser dem vorigen ahn«liche, aber mehr marmorirre Spanner, davon das Weibchen 1 Zoll 10 Linien und dasMännchen 2 Linien weniger mißt, hat ohne Unterschied des Geschlechts bald lichtgraue,bald aschgraue Flügel, stellenweis mit Ockergelb, und stellenweis mit Weiß gemengt, übrigensüberall mit braunen Aromen bestreut. Man wird an ihm eigentlich 2 schwarze Queer«linien, und dazwischen einen dergleichen Schatrenstreif (das lst, einen matten und dabeynicht ordentlich scharfbegränzten Streif), dann nach allen einen weißen Wellenftreif,und an dem ungefleckt gefranzten Hinterrand eine feine, braune Kappcnlinie gewahr.Die erste Queerlinie, die aber nicht sehr nahe an der Wurzel steht, ist bogenförmig;tzje zweyte ist sehr stark aus - und eingekappt, nach außen weiß angelegt, und setzt durchdie Hinterflügel fort. Der oben genannte mittlere Schatrenstreif nimmt am Vorder«rand einen starken schwarzen Punct, der zuweilen ein Wisch wird, auf, der einen anderngleichfarbigen, aber eckigen und niemals fehlenden Wisch in der Nahe hat. Hinter derzweyten Linie schlangelt sich der bemerkte weiße Wellenftreif durch alle Flügel. Die glan«zende gelbgraue Unterseite hat die Bestäubung und übrige Zeichnung der Oberseite, aberuur unvollkommen und mehr verloschen; besonders ist der Raum an der Wurzel ver«dunkelt, und der Mittelpunct an den Hinterflügel» sichtbar. Die Fühlhörner desschlankleibigen Männchens haben am welßgrauen, braunbestäubren Schafte schwarzeKammfasern und eine nackte Spitze; die am Weibchen sind fadenförmig. Die Ober.ftäche des Körpers ist aschgrau mit dunklem Gelenksringen; die untern aber weißgrau,wie die Füße. Die Varietäten beziehen sich auf die helleren und dunkleren, Zeichnungenoder Farben; auch mangelt einigen der Schattenstreis in der Mitte;

Aufenthalt und Nahrung. Der Spanner erscheint jährlich zweymal, da,wo Haynbüchen und Pappelbüsche sind, im May und im August. Doch sieht man ihnauch in manchen Jahren vor und nach dem May, die also Vorläufer und Spät«linqe seyn können. Nach den Wienern weidet die unabgebilvece Raupe auf den Hayn-büchen.

Anmerkung. Dieser Spanner darf nicht mit der gleichnamigen Phaläne, Repandaria Hufnag.

Elches unsere Apiciaria i(t, vermengt werden.

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