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Dritte Horde der Phalänen, die Spanner. Vierte Familie.
*97. Der Tannenknospenspanner. Phalaena Geometra Abietaria, Vien.
(Pinigemmaria
Namen, Schriften und Nackweifung der Abbildung.
kbalaena Geometra Gemmaria Abietis Espek t. 39. f. 1 — 6 . mit der Raupe auf
einem Tannenzweig.
— — Abietaria, Wiener Vj. 101. Z?
Kennzeichen der Art. Spanner. Llchtgrau, und zugleich braunschwarz4»nd weißnebelicht, mit drey Verlornen schwarzen Binden, worin drey bie vier tiesschwarzeSchrägsstreifen sich erheben; im Mittelraum befindet sich eine blasse Rundmaket. DieFühlhörner des Männchens sind schwarzfederig.
Raupe. Walzenförmig, frisch castanienbraun mit dunkelbraunem, an bendenEcken gewölbtem Kopf; die Ringe scheinen durch ihre weißen Einschnitte in kleinere Ringevertheilt zu seyn; an jeder Seite läuft eine schwarze gegen den Rücken weißgesaumceLinie.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Dieser nicht sonderlich scheinliche, von Esper gut beschriebene, vom Zeichner aber zuflüchkiq gemahlte Spanner ist mittlerer Größe. Und ob er gleich einige Ähnlichkeitmir Geometra Tigris Walchii, im Naturforscher XIII. tab. 3. f. g. hak: so ist erdoch lange nicht so schön, sondern hat lichtgraue, mit Weiß und Schwarz gemischte,düster bestäubte Flügel, worauf drey schwarze Verlorne Binden sich zeigen, die durchA nhäufung von Atomen entstanden sind, und worin vier tiefschwarze Schrägsstreifen sicherheben. Der erste an der Wurzel ist gerundet; der zweyte von ungleichein Ausdruck undStarke zieht sich schrägs durch das Mittelfeld; der dritte ist kappenförmig und vereinigtsich mit dem zweyten am Jnnenrand. In fast gleichlaufender Lage mit dem Hinter-rand zeigt sich noch ein dergleichen vierter ausgeschweifter Streif, der mit einer weißenLinie gesäumt ist, und der in der Mitte einen weißen, runden Flecken hat. Diesenach den Abänderungen theils deutlichere, theils verdeckte oder auch abgekürzte Streifennehmen sich bey dem Weibchen noch deutlicher aus, wiewohl sie auch dem Männchenohne Unterschied niemals fehlen. Die etwas lichten, aschgrauen Hinkerflügel sind dichtemit schwarzen Aromen bestreut und mit Z ausgeschweiften schwarzen Streifen bezeichnet,deren mittlerer gleichfalls kappenförmig gezogen ist. Bey den meisten Stücken bestehensie nur aus abgesonderten, verstärkten Puncten. Zwischen beyden hat die Fläche einenbeträchtlichen Scharren, oder auch dergleichen Verlorne Makeln. Alle Flügel habenseicht kappenförnug ausgeschnittene Franzen, die leicht gewürfelt sind, und auf einer kap.penförmigen, schwarze», weißlichgesäumten Linie stehn. Die bald blaß ockergelbliche,bald aschgraue Unterseite hat fast gleiche schwarze Zeichnungen, jedoch von mindererStärke; denn bey einigen wird man nur einen schwärzlichen Schatten oder zerstreuteFlecken gewahr, bey andern verlieren sie sich fast ganz, und die Flügelspitzen der Vor-derfiügel haben eine lichtere Makel. Der Körper ist mit den Flügeln gleichfarbig; dieBrust schwarzgesäumt und punckirt; der mehr weißliche Hinterleib hat schwarze Ein-schnitte. Der iichtbraune Stiel der Fühlhörner ist ant Männchen mit schwarzen Puncten
M m m m besetzt.