Band 
Dritter Theil.
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Dritte Horde der Phalanen, die Spanner. Vierte Familie.

besetzt, die starken Sertcnfasern aber ganz schwarz; die Füllhörner des Weibchens sindzarter und fadenförmig. Es gibt auch Varietäten (Eher tiss. 5.) von fernen,schwarzen Streifen und lichterer Grundfarbe. Esper fand die Raupe davon in derMitte bis zu Ende des Aprils in verschiedenen Jahren, öfters in mehrerer Zchl bey.sammen; sie ist walzenförmig, frisch castanienbraun, do6) inehr mit Röthltch gemischt.Der dunkelbraune Kopf ist um vieles starker, als die vorder» Ringe, und an beyden Endengewölbt. Die kaum merklich abgefetzten Junge sind sämmtlich an den Einschnitten weiß.gerandet, und gleichsam in kleinere Ringe durch feine Einschnitte getheilt. Beyde Sei.ten umgibt eine schwarze, gegen den Rücken weitzgesäumte Linie. Sie ändert auch miteinzelnen Strichen ab. Zu Ende des MayS verfügt sie sich in die Erde, wo sie sich einleichtes Gewölbe verfertigt.

Die rothbraune Puppe ist von gewöhnlicher Gestalt, und ihre Ruhe dauert 3bis 4 Wochen, indem der Schmetterling in der Mitte oder doch bald zu Ende des Sep.tcmbers hervorkommt. Bey der zweyten Generation überwintern die Puppen.

Aufenthalt. Der bey Erlangen sehr häufige Spanner z iqr sich im Junittöund im August; feine Raupe lebt blos auf der Weißtanne (kiirns abies).

^98. Der Pfirfchbluth knospen spann er. Phalaena Geometra Gemmaris,

Br ahm.

Namen, Schriften und Nachwcisung der Abbildung.

Sultan (weil nämlich der fadenförmige Busch am After des Spanners einemSultan, oder ehemaligen Kvpfzierrath der Frauenzimmer ähnlich ist).

Phalaena Geometra Gemmaria B r c> hm II. 255.

— — — Borkhauken V. 156. Lz.

— — —, S^l) w ar z Naupencalender ll. 7IY.

— — Gemmaria IVTali E spers Sp. 220. nur berührt-Kleemanns Beytr- t. 14. f. 1.2. und t. 27. f. 1 — 8- Raupe-

Kennzeichen der Art. Spanner. Die Flüge! sind alle aschgrau mitSchwarz bestäubt, und einem tieffchwarzen Mittelpunct bezeichnet: vor demselben ziehteine gerade gleichfarbige und hinter demselben 2 zackige Qneerlinien. Die Vordecflügetsind auch mit Rostfarbe gemischt. Die Fühlhörner des Männchens sind wie am We'ß.buchenfpanner, und sein schlanker Hinterleib mit einem sehr zierlichen Büschelgeschmückt.

Raupe. Bräunlichgrau, mit Seitensirichen, und auf jedem RückenabsaHeinem rautenförmiger,, bald gelblichen, bald bräunlichgrauen Fleck, auf dessen Mitte von4 bis 7 ein schwarzes Strichelchen steht mit allemal voranstehenden 2 hellgclblichgrauen kiel.nern Strichen. Der Nacken ist zweyhöckerig, und der fünfte Ring zweywarzig.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Dieser fast hellrußfarbige, von Kleemann wohlg-troffene und mit den hiesigen Exem-plaren übereinstimmende Spanner mißt 1 Zoll 6 Linien, und das Männchen eine Linie

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