642 Dritte Horde der Malarien, die Spanner. Vierte Familie.
Anmerkungen, i) Er ist von dem gieichnamtgen Spanner, Biunäularia Esperi, unter-schieden.
2) Vermuthlich ist er mit Similaria Hufnagels, Naturforscher XI. S. 67. Ein Geschöpf.
3) So häufig er in manchen Gegenden ist, so selten ist er bey uns.
Zweyte Linie. Die Männchen haben nur wenig gekämmte Fühlhörner undgerundete zarte Flügel; die Weibchen sind fiügelloö.
Weniger schädliche.
,202. Der Steinobstspanner, klikylaena Oeornetra Zericearia, Borkhaus.,
Esperi.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Rothader, Weichselspanner, Gitterspauner (bey Gladbach), Glanzspannerpha-läne, Hartriegelspanner (bey Lang).
Phalaena Geometra Sericearia Dorkhausen rrr. 19.
— — ^ Aerugaria Wiener Vj. IOI. 10.
— — Bajana (verbessert) Wiener Vj. 314. im Nachtrag.
— — Bubrosiriata G ocze Entomologtsche Beyträge III. 3. 386.
— — Eiguüriaria Lange Verzeichnis S. 180.
— — Sericearia Esper V. t. 37. f. 3— 6. Mit Raupt.
Kleemanns Beytr. tab.35. fig. A— D. mit Raupe.
Kennzeichen der Art. Männchen. Die Flügel haben rostfarbige Flügel-nerven; die »ordern sind seidenglänzend, bräunlichgrau, dunkelbestäubt, mlt 2 dunkeln,schrägen Wellenlinien, und einer dahinter befindlichen hellenZackenlinie; die Hinterfiügel sindgelbgrau, dunkelbestäubt, mit einer dunkeln Wellenlinie. Die Fühlhörner sind ge-kämmt.
Weibchen. Flügellos, von bräunlichem Körper mit dunkler Bestäubung. DieFühlhörner sind fadenförmig.
Raupe. Einfarbig hellbraun; zuleht dunkler, mit garten dunkleren Längsliniengestreift; auf dem Rücken der ersten drey Ringe erhebt sich ein braungelber Fleck; auf dem4. und 5. Ring besonders ist ein Höcker zu beyden Seiten nebst einem Punct, und auf dem11. Ring 2 kleine Spihen.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Der männliche, mit einem Seidenglanz schimmernde, sonst aber nicht sonderlich ins Augefallende, i Zoll, r bis 2 Linien messende Spanner hat braunlichgraue Vorderflügel, mitzarter dunkler Bestäubung, rostfarbigen Flügelnerven, und 2 schrägegezogenen Wellenli-nien, nach welchen eine hellere folgt, worauf endlich an den grauen Franzen eine vierte,und zwar dunkle Zackenlinie sich anschließt, so daß sich dadurch dreyeckige Fleckchen bilden.Die gelbgrauen Hinterfiügel sind gleichfalls bestaubt und mit einer dunkelgewellten Mit-tellinie, »md hinter derselben mit einer lichteren bezeichnet. Die gelbgraue Unterseite zeigteinige schwache dunkle Streifen. Der Vordertheil des Jnsects ist mit de».Vordel fiügklnund der Hinterleib mit den Hinterfiügeln gleichfarbig; die bräunlichen Fühlhörner sind sehr
zart