Band 
Dritter Theil.
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Dritte Horde der Phalänen, die Spanner. Sechste Familie.'

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Kennzeichen der Art. Spanner. Die Flügel sind wie am Sandkin.denspanner gezahnt, nur ist das hervorragende Eck der Hinterfiügel weit starker, dieFarbe nicht ledergelb, sondern hellschwefklgelb, und fast niemals besprengt; durch die2 braunen Queerstreifen entstehen keine drey gleichen Felder, weil das Hintere Feld >thrbreit ist, und keins ist schattirt.

Raupe. Anfänglich von der Farbe der Schale des jungen Holzes, hernachhellbraun, lieblich marmorartig braunroch gemischt; nur auf dem 6. und 7. Glied stehena gleichfarbige Höcker mit hellbraunen spitzen.

Ihre Puppe ist nicht schlank, von Farbe aber weiß, mit braunem Hinterleib.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnsectS.Dieser, dem Sandlindenspanner so nahe verwandte Zackerflügler mißt 1 Zoll 5Linien, und daö Männchen 2 Linien weniger, so daß er in Rücksicht des Männchens derkleinste unter seinen Verwandten ist, in Rücksicht des Weibchens aber jenen noch nknr-trift. Seine Flügel, die er in die Höhe geschlagen trägt, sind wie an jenem gezahnt,nur ist das Eck an den Hinterflügeln stärker; statt des Ledergelben ist unserer helljchwe«felgelb, und dabey fast nicht besprengt, noch weniger stbatlirt. Durch die 2 braunen,sich näher stehenden Queerstreifen entstehen keine drey gleiche Felder, wie den jenem, son-dern das dritte Feld ist ungleich breiter und keines davcn ist fchatt-rt. Die Hinrerflü.gel sind ohne Zeichnung. Die braunen und gelbgefieckten Franzen alkr Flügel sind, wiebey jenem, durch eine braunrothe Linie umschlossen. Auf der binlersiiee, die mit der obernund mit dem ganzen Körper gleichfarbig, und nur gegen die Flügclecken braun angeflo-gen ist, haben alle Flügel einen deutlichen braunen Punct, welcher so wie an jenem aufder Oberseite nie ganz deutlich durchschlägt. Spuren von Queerstreifen sieht man auch; -am Männchen sind die Fühlhörner gekämmt.

Die anfänglich wie junge Hclzasischale gefärbte, nachher hellbraune, lieblich mar-morartig, braunrokhgemischte, überhaupt ausnehmend schöne Spannen raupehak nur auf dem 6. und 7. Glied zwey gleichfarbige Höcker mit hellbraunen Spiken, undist nebst ihrer Puppe der Raupe und Puppe vom Sardlindenlpam>er ganz unähnlich.Sie verwandelt sich ohne vollständiges Gespinst, an einigen Fäden gemeiniglich zu Endedes Junius und Anfang des Julius in eine mehr dicke als schlanke von vornen an b>S«n die Ringe weiße, am Hinterleib aber braune Pupve, die nicht, wie Elper glaubt,mit weißlichem Staub überzogen ist; und ihre Entwickelung erfolgt nach 10 oder 16 Ta-gen, oder auch z Wochen.

Aufenthalt und Nahrung. Der Spanner ist in der ersten Hälfte d"6Julius vorhanden, doch entwickelte sich bey uns noch einer zu Anfang des Augusts.Seine Raupe lebt im May und Junius auf Birken, Linden, Harnbuchen undEichen; doch auf lehkern bey uns eigentlich am gewöhnlichsten, und ihre Erziehung hatnicht so viel Schwierigkeiten, als bey dem Sandlindenspanucr, und mißglückt fastNiemals.

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