Band 
Dritter Theil.
Seite
655
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6;z'

Dritte Horde der Phalänen, dke Spanner. Sechste Famklle.

Anmerkungen. 0 Die.Besitzer des Esperscben Werks können bey dem Spanner Seite 6adie dorngen Synonyme: Degeer t. 10. und Tiliaria Borkhaufcns, aurstreichen, und da«für: (^uercinai ia Dorkhaus., sehen.

a) Die Besitzer der Entomolog. sylt< matica Fabrieii können bey Pbal. Lacertinaria Fabs^des S u l z e r s t. 22. 5 . io. nusstreichen.

z) Die der Ordnung und Stelle nach hierher gehörigen: Spindelbaumspanner, Evonymaria Vi en.,und Taniienspanner, Pectinaria Vien., sind nicht bekannt.

sr i.

Der Bocksbeerspanner. Fbalaena Geometra Bidentaria, Fabr.

BidentaLa, Lin.

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Zweyzackiger Nachtfalter, gezähnelte, graue, schwärzstreifige Spannerphaläne.

Pbalaena Geometra HidentataPbalaena Bidentaiia

— I.ividata

Pbalaena Geometra Obscurata

— — Bidentata

— — Dentaria

Lin. Fauna Suecica n. 1255.

Fa b. F.nt. ITT. 2. 133. 15.

F a b. F.nt. III. 2. 170. 149.Wiener Vz. 108. 3.

Borkh. V. 97. n. 44.

Hühners B yrr. I. 4. t. 1. fig. R.Espere Spanner t. 20. f. 1. 2.f. 1—6. mit Raupe.

Degeers Abhandlungen I. t. 2^.

Kennzeichen der Art. Spanner. Die Flügel sind gezahnt, besonders dievordern, mit 2 starken Zahnen versehen, von Farbe schwarzgrau, mir schwarzen Stäub,chen und Skrtchelcheii überzogen. Jeder Flügel hat in der Mitte einen schwarzen ovalenAugensieck mit weißem Sehestrahl, die vordern 2 schwarze, die Hintern einen schwartenzackigen Queerstreif. Das Männchen zeichnet sich durch seine schwarzgekämmten Fühl»Hörner aus.

Raupe. G'-aulichbraun, vierzehnfüßig, mit einigen dunkeln Schragsstreifenund dopp lten S st nstreifen; aus dem n. Ring erhebt sich ein zweygabeliger Buckel;vier ihrer Bauchfüße sind nicht zum Gehen gebaut.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnseckS.Dieser ansehnliche, dem Erlenspanncr an Gestalt und Größe nahekommende Zackenflüglermißt an 2 Zoll und ist von veränderlicher Farbe. Die ausgefresien scheinendenVorderstügel, welche 2 vorzüglich lange Zacken haben, sind eigentlich braungrau, und vonschwarzen Strichelchen und Bestäubungen mehr oder weniger gedeckt. Bey manchen istder Grund von Schwarz wie mit einem Fiohr überzogen; bey andern scheint die ganze Flä-che wie ein schmutziges Bley. Die Hinterflügel sind eben so wandelbar, bald wie die vor-dern, bald weniger dunkelbesprengt, bald licht- oder gar schmutzigweiß. Alle Flügel ha-ben zwischen 2 schwarzen zackigen Queerstreifen, welche sich am Innenrand naher», einschwarzes, gemeiniglich ovales Augensieckchen mit einem Sehcstrahl. Der erste Streifhar an seiner nach der Wurzel zugekehrten Seite eine weißliche Linie; der zweyte Streif istschj fgerich.er, und auf der Außenseite von einer weißen unterbrcchenen Linie begranzr, dieaber auch wv^l ununterbrochen da ist, ober ganz fehlt; oder es sinden sich starr derselben