Band 
Dritter Theil.
Seite
661
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Dritte Horde der Phalänen, die Spanner. Sechste Familie. 661

Die Raupen, woraus die Wiener und Borkhaustn diese Race erzogen, besondersdie größere darunter, waren fast olivcngrau und weißlich, hatten aber auf den 2 fchwülsti-gen Ringen vier ordentliche Kegeljpitzen.

Aufenthalt und Nahrung. Der Spanner erscheint im May, und zumzweytenmal zu Ende des Julius in Birkenwäldern, in Oesterreich, Franken, Hessen undmehreren Gegenden, hierin der Nahe aber nicht. Die Raupe wurde auf Birken undErlen entdeckt und erzogen, und die kleinste Varietät von Brahm mit !u den, Schle»her. und Nesseln gefüttert.

Anmrrikung. Zn Espers Werk ist Hühners sig. C. bey dieser Naee ausgelassen.

Dritte Race. Der Sommerbirnfp anner. Plialaena Geometra Biluna-

ria, Esp.

Namen, Schriften und Nach'-veisung der Abbildung.

Rostfarbig gestreifte, mondfleckige Spannerphal me mit Mondflecken auf der Un.terseite, Herculesfalter (nach Tepp, w.-gcn des keulfömugen Höckers der Raupe).

Phalaena Geometra Lunaria Wiener 25 J. Zweyte und dritte Abänderung.

— — — Borkhaus^ns zweyte und dritte.

— — — Schwarz Variet. -t.u. ry. beyde Seiten k. i.

Männchen, t. ig. I. n. Weibchen.

— —' Bilunaria Espers Spanner t.ij. f. j— 4. nach Stücken

von Leipzig ; f. 4— 10. doptest nach Scpp.

ScppS Nieder!. Znftclen VI. t. 2. mit Raupe vom Ey an.

Kennzeichen der Race. Spanner. Mittlerer Größe; die blaßgclben oderauch gelorichweißcn, wegen pm-purfarbiger Atomen röthlich aussehenden Flüge! sind nurstumpf gezahnt, und die Hintern weniger ausgeschweift, als die vorder«. Das Möndchcnist auf der Unterseite der Dordersiügel oder der Hinkerflügel, oder aller viere, so daß eS aufder Oberseite völlig oder beynahe mit Schuppen bedeckt ist. Der Randmondstcck ist pur-purfarbig; eben so gefärbt sind die gewöhnlichen Streifen, wovon der hintere gerade undsehr dünn ist. Zwischen ihnen ist noch ein gleichfarbiger, bogiger Schattenstreif (Mittel,streif), der mit dem ersten gleichlaufend bald schwach, bald gar nicht durch die Hiuterflü.gel durchzieht.

Raupe. Kleinköpfig, grau, mit Höckern auf dem 7. und 8. Ring.

Weitere Beschreibung. Dieser « Zoll 7 Linien messende Spanner könntewegen der stumpfen Flügelzähne für eine eigene Art gehalten werden, Vordcrrand derVorderflügel sir er, wie die meisten der übrigen Racen, weißlich angelaufen. Die unbe-schreiblich schöne Unterseite ist pstrfchenblüthfarbig, hier und da olivengtün, auch gelblich,oder nach dem Ausdruck der Wiener taubenhalsfarbig, mit einem weißlichen Queerbandund einem kleinen weißen Winkelchen statt des MittelmöndchenS, wozu bey den Hintrrflü-geln noch eine tisfbraune Queerlinie kommt. Die Franzen beyder Seiten bekommen durchdie durchziehenden Flügeladern ein geflecktes Ansehen. Halt man diese Phaläne nicht ge.gen das Licht, so entdeckt man von den Mittclmöndchen oder Winkeichen nichrö» Der Kör«

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