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Dritte Horde der Phalänen, die Spanner. Sechste Familie.
Phalaena Geometra Lunaria Wiener Vj. fünfte Abänderunng (Esper tal>. ir,
k. 6.).
— — . — BorkKansens fünfte (E'vcr t. rr. k. 6.) und
sechste Abünbernnq (Esper k.
— — Tetralunaria Naturforscher XL Ü4.
— — — GleditschI. 4Z8.
— — Lunaria Sch Wartens Variet. E. t. so. k. z. 4. Weib»
chen. (Gleicht Efp. k. s.)
— — — Schw a rz e nS Variet. D. t. 19. f. 9. 10. Klei-
ner wie Esper f. 5. ü.; aber doch wie
— — — Hühners Beyträge IV. t. 1. fig. C. 1. u. 1.
— — — Schwarzens männliche Varietät E. t. ro. I. r.
r. (Dorkhaus. siebente Aenderung.) Scheint
, fast eine besondre Ncbcnvarierat, und zwareine kleine zu seyn.
— — Quadrilunaria Espers Spanner t. ir. stg. 6.
Kennzeichen derRace . Spanner. Von unbeständi-'cr Größe; die weiß-lichen oder auch fleischfarbenen, mit einem (ehr schönen Braun stark gedeckten Flügel sindeckig gezackt, doch beym Weibchen mehr, als beym Männchen, und haben alle das Mönd-chen. Der Randmondfleck an der Flügelfpitze ist schön dunkelbraun. Auf allen Flügelnist zwischen dem Hintern Queerstreif und dem braunumzogenenHinterrand ein brauner Punct-fleck, der nicht durchschlägt.
Raupe. Wird weiter unten beschrieben.
Weitere Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenenJnsccts. Zu diesen Kennzeichen bemerken wir noch verschiedene Umstände. Man sin.det bey dieser herrlichen Race, die wegen der Fülle der Farbe unübertressbar'ist, ebenfallsNebenvarietaten; die größten messen i Zoll 6 Linien, die mittlern 2 Linien weniger, undso fort. Von dem Mittelmöndchen zieht sich innerhalb der beyden gewöhnlichen Queerstrei-fcn, die hier tiefrothbraun sind, und wovon der hintere wellenförmig ist, noch ein mittlererpurpurfarbiger bis an den Jnnenrand, und so mit dem Hintern Streif parallel durch dieHinterfiügel. Unten sind die Farben noch lebhafter und voller, mit überall feinen Atomen,und mit oranienfarbl'ger Schattirung am Hinterrand und an der Wurzel der Hinterflü.gel. Der Kopf ist weißlich oder fleischfarben, und der Vorderleib dunkelbrauner als derHinterleib.
Die Nebenrace (Borkhausens sechste Abänderung oder Hübners fig. C.i. und 2.) ist kleiner, und hat die Mittelmöndchen und Punctflecken. Zwischen den letz-ten Streifen und der Wurzel verbreitet sich eine liebliche Mischung von Braun, Grün, zu-weilen auch noch von Oraniengelb. Auf den Hinterflügeln füllt diese Mischung nur denRaum der beyden nahestehenden Linien aus. Der Randmondfleck ist hier glühend oranien-gelb. Die kleinste Nebenrace (Borkhausens siebente Abänderung) hat keine Zacken,sondern nur ein vorstehendes Eck und eine weiße Grundfarbe. Auf den Vorderflügeln fehltihr der Mittelstreif, und auf den Hintern der zweyte, und allen mangelt der schwarzePunctfleck.
Die