Band 
Dritter Theil.
Seite
664
JPEG-Download
 

664

Dritte Horde der Phalänen , die Spanner. Sechste Familie.

steht ein weißlicher Streif. Auf dem 6. und 7. befinden sich über dem Rücken zwey war.zenförmige weißliche Höcker, jeder mit zwey stumpfen Spitzen von schwarzer Farbe besetztDie 2 folgenden Ringe haben dergleichen, welche aber kegelförmig erhöht und weit langersind. Auch der vorletzte Ring hat eine dergleichen, doch weit niedrigere Spitze, und dievordem sind über dem Rücken runzlicht gestaltet. Sie ist daher von den ihr nächstahn.iichen Arten abweichend gebaut, und ihre Puppe derjenigen des vorhergehenden Span.nerö ähnlich.

Aufenthalt und Nahrung. Die Raupe weidet auf Erlen und Birnenin Deutschland .

Anmerkung. Die hieher gehörige achte Abänderung Borkhausens und die Schwarrischet. 18. f. 9. wird im Esperschen Text vermißt.

Sechste Race. Der Kernobstspanner. Phalaena Geometra Fulvoluna-

ria, Esp.

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Koth. und gelbbraune, mondfleckige Spannerphalane.

Phalaena Geometra Lunaria Wiener Verz. Vierte Abänderung— — Lnlvolnnaria Esper s Spanner tab. i 4 . 6°. Q j 0

Schlehen. °

Kennzeichen der Race. Spanner. Sehr klein: die auf benden Seitenein frisches ins Pomeranzfarbige Verlornes Citronengelb habenden, etwas gezahnelten F-lüaelhaben rothe Puncte und Flecken; die vordem mit 3 oder 4 rothen Streifen; auf der llnLfeite der Hinterflügel glänzt ein weißes Miktelmöndchen.

Raupe. Weiter unten beschrieben.

Weitere Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenenJnsectS. Diese sehr kleine Race nimmt sich in dem Bunten der Farbenmischung undderen Höhe am vorzüglichsten aus. Auch hier ist der Vorderrand weiß angeflogen Donihrer vierten Abänderung, die Herr Efper hier anführt, sagen die Wiener Seitedaß bie Obcrseike unserer Bilunaria gleiche, aber auf der Unterseite herrschen nurVebeniedliche, oder auch sehr hohe Farben, und zwar auf den VorderflÜgeln durchaus einePfirschenblüthfarbe, auf den Hintern größtentheils ein Jonquillengelb; dieses ist durch einflachödlüthfarbenes, beyderseits von Zimmetroth beschränktes Queerband in 2 fast aleirfn»Theile geschieden. Da nun diese Beschreibung mit der Schwarzischen Aübikduu-,tab. 19. %.6-8. übereintrifft; so könnte solche hieher gezogen werden. 3

Die Raupe der Esperschen Eulvolunaria hat eine helle und zur Seite in«Bräunlichekgemischte, aschgraue Farbe. Der Körper ist gerundet und an den Vorderrlngen kegelförmig verdünnt. Auf den Ringen vor den ersten Bauchfüßen stehen über bimRücken vier stumpfe Höcker von weißlicher Farbe mit schwarzen Spitzen. Es mann-daher so wohl die auf den vordem als die auf den letzten Ringen; wodurch sie sich vok

den

upe auf