Dritte Horde der Phalänen, die Spanner. Sechste Familie.
die Kammfasern der Fühlhörner des Männchens sind bräunlich. Von der Raupe weißman weiter nichts, als daß sie dunkelbraun ist, mit grauer Schattirung.
Aufenthalt und Nahrung. Der Spanner zeigt sich im September,aber sehr selten in hiesigen Gegenden, und seine Raupe nährt sich auf Weiden.
-l?. Der Wintereichenspanner. Phalaena Geometra Dolabraria, Lin.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung,
Eichenmesser, Brandvogel, Olivenvögclchen (nach Gladbach), misbräuchlich h»belförmiger Spanner, Spannerphaläne mit beiiförmig gerandeten Flügeln.
Phalaeaa Geometra Dolabraria Lin. 86i. 207. Müller 706. n. 207.
— — — Wiener SSm. 104. n.
Phalaena — F a b. Ent. Ilf. 2. 138. 32.
Phal. Geom. — Borkhausen 137. 37.
— — — Brahm II. 498.
— — Usiulataria Naturforsch. XI. S. 69.
— — Dolabraria Sulzers Gesch. t. 22. f. 9.
— — — .Schwarz Beyträge t. 21. I. 3. 4. beyde Seite«.
— — — .Esper V. r. 13. 1.1.2.
Kennzeichen der Art. Die Vorderflügel sind schmal und so wie die
Hintern eckig ausgeschnitten; sämmtlich bleichgelb mit rostfarbigen Queerstrichelchen undeinem violetten Fleck am Schwanzwinkel. Die braungekämmten Fühlhörner machen dasMännchen kenntlich.
Beschreibung des vollkommenen JnsectS. Dieser r Zoll 9 Linienmessende Spanner hat auf seinen eckig ausgeschweiften Flügeln (davon die vordem schmalsind) lauter zarte rostfarbige Queerstrichelchen, die wie Hobelspanchen im Kleinen ausse-hen, daher der lateinische Name rührt, welchen Esper von dem Hobel - oder bcilförmigenAusschnitt aller Flügel, und Borkhausen daher leitet, daß der Spanner seine Flügel sohohl um den Leib lege, daß sie einem Hobel gleichen. Diese maaserichten oder stricmich-ten Strichelchen verbreiten sich auf der Hinterhalfte der Hinterflügel ebenfalls. DerEchwanzwinkel eines jeden Flügels hat einen fast viereckigen, violetten Fleck, auch dieWurzel der Flügel ist so gefärbt. Die Unterseite ist der obern auch in Ansehung der violet,ten Flecken, und der daran sich schmiegenden gleichfarbigen Franzen gleich. Letztere sindan den übrigen Stellen licht. Die Wurzel der Fühlhörner, der Kopf, Halskragen undAfter sind violettfarbig, alles Uebrige ist gelblich. Die Fasern der Fühlhörner sind beymMännchen braun gefärbt. Bey Varietäten fehlt auf der Unterseite das Violette.Die Raupe hat Herr Borkhausen bekannt zu machen versprochen. Das erstemalist sie im May und Juniuö erwachsen, daö anderemal im August und September zufinden. Die Puppe der einen Generation ruht von der Mitte des Junius drey Wo«chen, die der anderen vom September an bis in den May 7 Monate.
Aufenthalt und Nahrung. Der Spanner erscheint so wohl im April undMay als im Julius. Die auf Eichen lebende Raupe findet sich in den oben benanntenMonaten»
2t8. Der