Band 
Dritter Theil.
Seite
680
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£8o Dritte Horde der Phalanen/ die Spanner. Siebente Familie.

tig das Frühjahr an; Esper aber nennt, vermuthlich auf Angabe der Corresprndcnten undMißgriff derselben, den spatesten Herbst, wo man ihn niemals finden wird. S ch.

2) Da Hr. Esper keine völlige Gewißheit hat, ob die Raupe aus Fachten lebe, sie auch nie aufFichten gefunden worden ist, und die Wiener und Fabrectusische <Hgj,ieola,iu ganz andere Kenn«zeichen hat: so können die Besitzer des Esperschen Werks Seite 204. alle Nachweimngen, bcs.>n». ders Lsziraolariu Fab., Wiener Nj. und Borkhaysens ausstrcichen, und dafür: Qlsr-ginaria Fab. et Borkhaus., desgleichen Degecr II. t. c. f. 3. fetzen.

22Z. Der Zitterpappel spanner. I'lialLenL Leomelrn Lruinnila, LoiliU.

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Winkerspanucr, weißer braunwellensircifiger Spanner, kleine marmorirte Span-nerphaläne.

Fbalaena Leometra Brnmaria Borkhaus. V. 214. 40.

— — Marmorinaria Esper V. t.jö. k. I.2. Männchen u.Weibch.

— — N igricaria ? Hüb!icrs Spanner tig. 281.

Kennzeichen der )lrt. Männchen. Die Flügel sind weiß, mit braunenStändchen bestreut; die vorder» haben 2 dunkelbraune Queerstreifen, zwischen denen derMittelraum ein lichtes Band vorstellt. Nach dem Hinterland zu läuft ein weißer Wellcn-streif durch den dunkeln Raum. Die Fühlhörner find kuinmförmi'g.

Weibchen. Statt der Flügel find weißgraue Fiügclansätze mit schwarzen Zügenund Puncten vorhanden; der Körper ist graubraun mit dergleichen Puncten. Die Fühl»Hörner sind fadenförmig. '

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnsectS.Das i Zoll 3 bis 4 Linien messende Männchen hat den Flügelbau wie dep vorhergehende.Seine Flügel erscheinen durch die vielen braunen Bestäubungen unreinweiß; die »ordernaber scheinen wegen der beyden Streifen und anderer Züge marmorirt. Der erste dunkleStreif unweit der Wurzel ist bogenförmig gekrümmt, der zweyte ist jenseits der Mitte be-findlich und zackig. Da sie auf den entgegengesetzten Seiten blaßbraun angelegt find, sobilden sie eine zwischen 2 Schattcnbinden liegende, breite, helle Binde. An dem verdun-kelten Hintercande zieht sich noch ein weißer Wellenstreif durch. Die Hintcrfiügel habenzuweilen einen schwarzen Mittelpunct; alle Franzev sind mit einer Linie begränzt und weiß-grau, und werden an den Vorderstügeln durch die durchziehenden Adern gesteckt. Die et.was düstere Unterseite hat die Farbe und Bestäubung der obern mit durchleuchtender Zeich-nung. Die Fühlhörner sind feingekämmt mit flachftehendcn bräunlichen Fasern und gerin-geltem Schafte. Das ganze Jnsect hac an seinen Vordertheilen die Mischung der Vordcr-flügel, und am Hinterleib eine graue Farbe mit Bestäubung und ein lichcfarbigeö Büschel»chen am Ende. N

Am Weibchen sind stakt der Flügel weißgraue Flügelansatze mit schwarzen Zü-gen und Puncten; der Körper ist graubraun mit dergleichen Puncten, und die Fühlhörnerfind fadenförmig.

Die