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Dritte Horde der Phalänen, die Spanner. Siebente Familie.
Die grüne Raupe, daraus ich (Scharfenberg) solche 1787 zog, kann ich nichtbemerklich machen. Sie spann sich in ein dünnes Gewebe am 6. September 1786 ein,ohne sich in die Erde zu verkriechen, und kam im Februar 1787 heraus.
Aufenthalt und Nahrung. In vielen Gegenden Deutschlands . — SelbstBorkhau sen sah ihn bey Hellem Frost mitten im Januar stiegen. Seine Raupefraß bey uns auf Aspen (koxulus tremula), woher wir dem Spanner den deutschenNamen beygelegt haben.
224. Der Masteichenspanner. Phalaena Geometra Murinaria, Vienn.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Glanzflügel, misbrauchlich Rainweidenspcnner, mausfarbige und weißfleckigeSpannerphaläne.
Phalaena Geometra Murinaria Wiener Vj. 105. 4.
Phalaena — Fab. Ent. III. 2. 148. 67.
Phalaena Geometra — Bork Hausen V. 210. 88-
— — — Esper V. tab. 35. f. 5. h. 6. Männchen und Weibchen.
Kennzeichen der Art. Männchen. Die Vorderstügel sind gelblichascsigrau mit 2 zackigen Queerstreifen, die, wenn ihr Zwischenraum dunkler ist, eineQueerbinde bilden; die Hinterflügel sind seidenglänzend weiß, mit einem grauen Mittel,punct. Die Fühlhörner sind zart gefasert.
Weibchen. Flügellos, mauscsarbig, mit weißgrauem, geflecktem Kopf undBrust; die Fühlhörner sind fadenförmig.
Raupe. Grün, gelb und weißmelirtgestreift, und gleichsam getüpfelt, länglichund dünnleibig. Sie ist weder beschrieben', noch abgebildet.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnfectS.Das t Zoll 3 bis 5 Linien messende Männchen mit seinen sehr zarten, zuweilen vomSchuppenstaub mehr oder weniger entblößten und daher etwas durchscheinenden Flügelnhat, zumal am Vorderrande, ein ins Gelbe gemischtes Aschgrau. Da der Zwischenraumzwischen 2 mattbraunen, auf den entgegengesetzten Seiten weißgerandeten, zackigen Queer»streifen zuweilen um ein weniges sich verdunkelt, so bildet sich dadurch ein Band, welchesaber, wenn die Grundfarbe sich überall gleich bleibt, wegfällt. Jeder Flügel hat einenschwärzlichen Mittelpunct und am Hinterrand eine Punctenreihe und weißgraue Fran.zen. Die Hinterflügel sind weißlich seidenglänzend. Die Unterseite ist eben so, aber ohneGlanz, und mit Durchscheinung der Zeichnung, und am Vorderrand gelblich. Dasganze Jnsect ist gelb und dünnleibig, und die graubraunen Fühlhörner sind äußerst zartgefasert.
Das flügellose, mäusfarbkge Weibchen ist am Kopf und Brust weißgrau ge.fleckt, mit fadenförmigen Fühlhörnern.
Da die Raupe nicht diejenige der Langischen Ligustriaria (unserer Serieearia)ist, noch seyn kann, so ist sie auch nicht braungrau, sondern nach hiesigen Beobachmngen
immer