Band 
Dritter Theil.
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Dritte Horde der Phalänen, die Spanner. Neunte Familie.

Neunte Familie.

Walzenraupen. Schattige Spanner.

Diese Raupen sind einigermaßen noch rindenfarbig, doch glatt, cylindrisch undsehr steif; haben auf dem eilften Ring 2 Paar Puncte. Die Verwandlung geht un-ter der Erde vor. Die Spanner sind schwarzgrau; haben über alle Flügel undeutlicheWellenstreife, cder vielmehr abwechselnde Queerschatten, nebst einer Reihe schwärzlicherPuncte; die Hinterfiügel sind ein wenig ausgezahnt.

Weniger schädliche.

252. Der Schlingstrauchspanner. Phaläena Geometra Furvata, Vien.

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Mehlbaumspanner, großer Sultan (nach Gladbach).

Pbalaena Geometra Furvata Wiener Vt. 10K. 1.

Phalaena — F a b. Ent. III. 2. 170.148..

Phal. Geom. — Borkh. V. 275. 121.

— — Abietaria Lang Verzcictmiß 178.

— — Frn vata Hübncrs Beytrage k. 4. t. 2. sig. I.

Kleemanns Beyträge tab. 27. fig. A. Männchen. Nur ist der Seidenglanz nicht

ausgedrückt.

Er heißtauch Sericata Gözii, Denticulata und Furcata des De Villers,

Kennzeichen der Art. Spanner. Die Flügel sind gezahnt, seidenglän«zend, blaßbraun und schwarzgrau gemengt; auf den vordern erhebt sich ein dunkles Queer«band zwischen zwey lichten Zackenlinien, davon die zweyte eben so wie ein am Hinterrandstehendes lichtes Wellenband durch die Hinterfiügel zieht. Die Fühlhörner sindfadenförmig. Man kennt also nur an dem schmächtigen, bebüschelten Hinterleib dasMännchen.

Raupe. Schwarzgelb, fieifchfarbig gewellt und sichwarzpunctirt, hinten mitz Paar Zöhnchen, von denen das mittlere kleiner ist. Sie ist nicht abgebildet.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnsectS.Dieser am Hinterrand ausgekappte, 2 Zoll messende Spanner hat seidenglänzende, blaß-braune und schwarzgrau gemengte Flügel, die in der Mitte ein schwarzes Fleckchen (dasbey Varietäten eine weiße Pupille hat) führen. Auf den Vorderfiügeln erhebt sich eindunkles Queerband, das von zwey Zackenlinien begränzt ist, davon die zweyte über dieHintern zieht, und einen dunkeln Schatten begränzt, der sich weiterhin allmählig verliert.Unweit des Hinterrandeö durchläuft ein lichtes, nach innen zu dunkelbeschattetes, oft kmttnerkennbares Wellenband gleichfalls sämmtliche Flügel. Auf der gelbgrauen, seidenglän-zenden Unterstite durchzieht eine lichtgraue Zackenlinie alle Flügel. Da beyde Geschlechterfadenförmige und graubraune, auf der Innenseite rostfarbige Fühlhörner haben, so ist dasMännchen nur an dem schmächtigen, am Ende bebuschten Hinterleib kennbar. Die ganzeFarbe des Inftcts mit seinen Flügeln zieht sich durch die länge der Zeit durch das Tageslicht