Band 
Dritter Theil.
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Dritte Horde der Phalänen, die Spanner. Zehnte Familie.

gezahnten Hinterflügel zieht die Binde zwar nicht, aber alle übrigen Wellenlinien, worun-ter eine weit dunklere sich auönimmt. Auf der düstern Unterseite hat jeder Flügel einendunkelbraunen Mitcelpunct, der zuweilen zu einem Scrichelchen wird; und die Zeichnungder Oberseite leuchtet verblichen durch. Das ganze Jnsecc hat die Farbe der Vorderfiügel.Seine Raupe ist nach Fabricius grün mit einer b.aunen Rückenlinie, gelben Einischnitten an den Rändern der Ringe und einem schwarzbraunen Kopf.

Aufenthalt und Nahrung. An Hecken und in Laubwaldungen, wo er imFrühling und im Sommer, wiewohl bey uns nur selten, vorhanden, und von einem trä.gen Flug ist. Die Raupe nährt sich auf Kreuzdorn (Rliamnus catharcticus L.).

335. Der Wegedornspanner. Plialaena Geometra Dubitata , Liu,Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Kauzlein (nach Hufnagel), Räthsel, bezweifelter Nachtfalter.

Pbälaena Geometra Dubitata Lin. §66. 233. Müller 712. 233.

— — — Wiener Vz. 109. 3.

Phalaena — F a b. Ent. HI. 2. 168, 141.

Phal. Geom. — B 0 rk h a u se nV. 283.128.

— — — B r a hm H. 172.

— — Fuliginata Hufnagel im Naturf. XI. 64.

— — — Gleditschll. 32.

Klee mann t. 28. k. 2. Etwas düster und glanzlos.

Kennzeichen der Art. Spanner. Die Vorderfiügel sind glanzendgrau«braun und vielgewässert, mit einem schwarzen Mittelmöndchen und mit blcichgelbpunctirtenFlügeladern. Die sehr gezahnten Hinterflügel sind lichter, bald nur wenig, bald gar nichtliniert. Die Fühlhörner sind fadenförmig, und beym Männchen etwas stärker.

Raupe. Grün, mit unvollkommenen braunen und bleichen Rückenlinien, und ei.ner deutlichgelben Linie in den Seiten. — Sie ist noch nicht in einer Abbildung dar«gestellt.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnfecks.Dieser Spanner mit seinen atlasglänzendcn Flügeln hat ein Ausmaß von 1 Zoll und ioLinien, und das Männchen zwey Linien weniger. Die Vorderfiügel sind glänzendgrau-braun, mit vielen feinen Wellenlinien gewässert, die in der Mitte zwey, nach innen ver.wischte Binden bilden, zwischen denen ein schwarzes Möndchen und darunter ein ockergel.ber Fleck sich zeigt. Auch am Vorderrand steht ein dunkler Fleck gegen die Flügelspitze.Die nur um ein weniges lichteren Hinterflügel, die am Rand stark gezahnt sind, sind baldwenig, bald gar nicht liniert. Zuweilen haben sie einen lichten Queerstreif, der dunkel ge«randet ist, und einen dunkeln Mitcelpunct. Sämmtliche Flügel haben gelbpunctirteAdern und eine schwarze Einfassunaslinie am Rand. Die glänzendaschgraue Unterseite hatbraunpunctirte Adern, und unmerkliche Wellenstreife, und in jedem Flügel steht ein läng.licher, schwarzer Punct. Die Fühlhörner sind bey beyden Geschlechtern fadenförmig, beymMännchen etwas stärker, und das ganze Jnsect hat die Farbe der Flügel.