Dritte Horde derPhalänen, dle Spanner. Zehnte Familie. 697
Aufenthalt und Nahrung. Bey Nürnberg, wo sie Kleemann, derEinzige, der uns mit ihr bekannt gemacht hat, 176z aus einer Raupe erzogen, deren Nah-rung das Zwetschchenlaub war.
Anmerkung. Von dem Ellernbaumspanner, Phal. Geom. Obfuscata Vienn., deren Raupe aufErlen leben soll, ist wenigstens unter diesem Namen keine Beschreibung vorhanden.
ZehnteFamilie.
Scheineulenraupen. Wellenstriemige Spanner.
Vier Linien.
Die Raupen sind dick und kurzleibkg, insgemein grün mit bleichen Langslinien,oder einigen röthlichen Strichen; die Ringe des Leibes sind meistens deutlich abgesondert.Die Verwandlung geschieht unter der Erde. Die Spanner haben mit gehäuf-ten, gleichlaufenden, wellenförmigen Queerlinien gezeichnete Flügel, ohne deutlichesQueerband.
Erste Linie. Die Hinterflügel sind seicht oder auch stark auögezahnk.
Weniger schädliche.
2Z4. Der Kreuzdornfpanner. Phalaena Geometra Rhamnata, Vienn.
Namen und Schriften.
Einsiedler.
Phalaena Geometra RJbamnata Wiener V t> 109.2.
Phalaena — Fab. Ent. III. 2. 168. 140.
Phal. Geom. — Borkhaus. V. 288. 129.
— — Iransverlala, des Hufnagels, Naturforscher XI.
Kennzeichen der Art. Spanner. Die Hinterflügel find gezahnt: alleFlügel sind gelbbraun mit unzähligen Linien gewässert, die auf den Vorderflügeln einebraune Mittelbinde mit einem Möndchen bilden; in der Mitte der Hintern zeichnet sicheine braune Linie am meisten aus. Die Fühlhörner sind an beyden Geschlechtern fadenförmig.
Raupe. Grün mit einer braunen Rückenlinie, gelben Einschnitten an den Rän-dern der Ringe, und einem schwarzbraunen Kopf. Sie ist noch nicht abgebildet.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Dieser Spanner von veränderlicher Größe, indem er bald 14, bald 18 Linien mißt, hatausgezahnte Hinterflügel. Seine sämmtlichen gelbbraunen Flügel, die mit vielen Li-nien gewässert sind, fallen ins Rostbraune, und wegen des dunkeln Grundes im Mittel-raum stellen die daselbst befindlichen Queerlinien eine dunkle, breite Binde vor, die einhervorspringendes Eck und auf jeder Seite eine lichte Gränzlinie hat. An der Flügelfpitzesteht ein braunes Fleckchen, und in der Mitte ein gleichfarbiges Möndchen. Unweit desHinterrandeö läuft hinter mehreren Wellenlinien auch eine weiße hindurch. Die braun,grauen Franzen sind durch eine tiefschwarze Wellenlinie von der Flache getrennt. Durch die
gezahn.