Band 
Dritter Theil.
Seite
728
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7-8 Dritte Horde der Phalänen, dke Spanner. Zwölfte Famklktj

Bbalaena Geometra Berberata Wiener Vz. 113. 33.

Phalaena — F a b. Ent. III. 2. 182. 189.

.Thal. Geom. — Dorkhaus. V. 4:0. 206.

— — Designata Dorkhausen V. 385.188.

— — — Nalurforsch. XI. S. 85.

— — Fuscaria Retzius Genera et Species infector, n. 76.

— — Berberata Schwarz Beyträge t. 4. f. 1. 2. Des Span-

ners Farbe ist zu lebhaft. Dann t. g. f • 7 —12. Raupe.

Degeers Abhandlungen II. t. 5. f. 13.

Kennzeichen der Art. Spanner. Die Vorderfiügel sind aschgrau, miteinem schwarzen Bandstreif an der Wurzel, und mit einer Mittelbinde, die vornen auö ei-nem geraden, röthlichschwarzen Bandstreif, in der Mitte aus einem weißgrauen Feld undhinten aus einem zweymal starkgezackten, lichten Bandstruf zusammengesetzt ist.

Raupe, a) Nach Schwarz : Bald hellgelblichbraun, bald schmutziggelblich,mit schwarzen Puncten besetzt, und mit matten, braungrauen Flecken gezeichnet.

b) Nach F a b r i c i uö: Rauch, von Farbe braun, roth und weiß bunt.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Der 1 Zoll und 1 Linie messende Spanner hat hellaschgraue, fleckweis fein. wellenlinigeVorderfiügel. An der Wurzel ist ein schwarzbröunlichec Bandsireif mit einem röthelstein-farbigen Anstrich; in der Mitte, eine Queerbinde, die vornen auö einem geraden, röthlich-schwarzen Bandstreif, in der Mitte aus einem weißgrauen Felde, und hinten auö einemzweymal starkgezackten, lichten Bandstreif zusammengesetzt ist. Diese Mittelbinde erklärtFabricius für 2 Binden, und nimmt zusammen z Binden an, welches aber zur Sachsnichts thut. Von dem einen schwarzen Zacken an zieht sich ein brauner Schrägsstrich nachder Fiügelspitze, von diesem schlängclt sich bey manchen Stücken eine weiße Queerlinie hin-ab, und die Adern nehmen daselbst kleine schwarze Pünctchen reihenweise auf. Die Hin-terfiügel sind hellaschgrau, beynahe weiß, doch sah ich auch dunkle. Auf der aschgrauenUnterseite hat jeder Flügel einen Mittelpunct, und die wenigen Wellenlinien sind meistensnur mit Pünctchen angedeutet. Außer der fchwarzbraunen Halöeinfaffung und den schwar-zen Einschnitten der Ringe am Hinterleib ist am Körper alles grau.

Die Raupe beschreibt Fabricius rauch, von Farbe braun, roth und weißbunt; Schwarz aber, der sie selbst gezogen, nennt ihre Grundfarbe hellgelblichbraunmit schwarzen Puncten besetzt, und die Varietät schmutziggelb mit matten braungrauenFlecken gezeichnet. Sie ist langsam im Kriechen, und verpuppt sich zu Ansang deö Julius,um zu Ende des Monats oder zu Anfang des Augusts sich zu entwickeln.

Aufenthalt und Nahrung. DerSpanner, der feine Flügel flach verbreitet,und die untern verbirgt, zeigt sich, aber selten, bey uns im May und Junius in Gärtenund an den Bretterwänden derselben, und zum zweytenmal zu Anfang des Augusts an Gar-tenhütten u. s.w. — Spätlinge davon hatte Hr. Schwarz zu Ende deö Augusts, auchselbst im October im Freyen, sowohl in einem bergigen Wald, als in wärmeren Gegenden,allemal auf dem Berberisstrauch, erhalten, auf welchem Strauch die Raupe sichim Junius nährt.

261. Der