Band 
Dritter Theil.
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Dritte Horde der Phalänen, die Spanner. Zwölfte Familie.

zu einer anfänglich vornen grünen und hinten rostfarbigen, nachher aber ganz dunkelbrau«nen Puppe, die 9 Monate ruhte, nämlich beym Degeer bis zum 27. April. Bey mirruhte sie io Monate, nämlich vom z. Julius 178z bis 29. April 1784.

Aufenthalt und Nahrung. Zu Ende des Aprils und im May, in Gärten.Die Raupe nährt sich blos auf Feldrosensträuchen.

262. Der Krammetsspanner. Plialaena Geometra Juniperata, Lin,Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Wachholderspanner, Wachholdervogel, aschgraue Wachholdermotte, Schwarz-

streif.

Phalaena Geometra Juniperata Lin. 871. 261. ©Julier 718- r6i.

— — — Wiener Vz. 110. 29.

— — — Borkhaus. V. 411.

— — — Gleditsch H. 277.

— — — Besorgter Forstmann 191.4;.

— — — Clerk Icon. t. 2 . f. 8.

Er fehlt in den Fabriciusischen Schriften.

Kennzeichen derArt. Spanner. Die gerundeten, aschgrauen Vorderflü.gel sind an der Wurzel mit einem verblichenen, weißgeranderen Bandstreif, in der Mitteaber mit einer breiten, vornen eingekerbten, hinten eckig geschweiften Queerbinde, und ander Flügelfpitze mit einem Schrägsstrich bezeichnet.

Die Fühlhörner sind fadenförmig.

Raupe. Gewöhnlich blaugrün mit 2 gelben Rückenlinien, und in jeder Seitemit einer dergleichen, woran sich noch eine carminrothe anschließt. — Die Grundfarbevariirt zuweilen.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsecks.Sein Ausmaß ist 1 Zoll und 1 Linie. Die aschgrauen Vorderflügel haben an der Wurzeleinen verblichenen, dunkeln, weißgerandeten, breiten Bandstreif, in der Mitte aber einebreite, vornen eingekerbte, hinten eckig geschweifte Queerbinde, welche schwärzlich gcran-der und weißlich begränzt ist, in der Mitte aber von einigen Strichen durchschnitten, undnach dem Jnnenrand sehr schmal wird. An der Flügelspitze steht ein schwarzes Strichel-chen. An die gescheckten Franzen schmiegt sich eine schwarze Punctenlinie durch alle Flü-gel, so daß die Pünctchen paarweise hinter einander stehen. Die hellbraunen Hintersiügelhaben einen geschwungenen, dunkeln Mittelstreif, an welchen ein lichter gränzt.

Die achtehalb bis acht Linien messende, von Kopf und Körper meergrüne Raupeführt 2 weißgelbe, am After zusammenlaufende Rückenlinicn, und eine in jeder Seite, anwelche sich nach den beyden letzten Häutungen noch eine carminrothe anschükßt. An denSeiten des Mauls steht ein rother Punct, und von derselben Farbe sind auch die Brust-füße an der Wurzel gefärbt. Ihrer Trägheit gemäß verliert sie sich bey ihrem langsamenWachsthum niemals von ihrer Futterpflanze. In der Mitte des Augusts, und auch nochspäter, verwandelt sie sich in eine vier oder auch fünftehalb Linien lange, mit lockern Fäden