74° Dritte Horde der Phalänen, die Spanner. Dreizehnte Familie.
268. Der Rüstern spann er. klaalaena Oeonneira knnlliei ata, Vienn.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Weißer düsternfieckiger (düsternstreifiger) Spanner, Porcellanspannerphalänetzbeym Sepp).
Fhalaena Geometra Pantherata Wiener Verz. 115. 12. unten in der Note.
Fhalaena Eniata Pak. Ent. III. 2. 176. 171.
Phalaena Geometra Sylvata Scojroli Carniolica n. 546.
— — — Ue V illers Entom. tab. 6. f. 14.
— — Pantherata Hüb n e r s Bcptr. II. 2. t. 2. f. N.
— — — Panseri Fauna 4. t. 22.
Sepp Niederländ. Zns. (Wunder GotreS rc.) VI. t. z. Porcellänphaläne.
Kennzeichen der Art. Spanner. Alle Flügel sind weiß mit einemrostfarbigen Fleck im Innenwinkel; die vordem sind mit einem rostfarbigen, in dreyfacherReihe mattschwarz gefleckten Band bezeichnet. Der Körper ist in vielen Reihen schwarz-xunctirt, und die Fühlhörner sind fadenförmig.
Raupe. Grün, mit schwarzen Streifen, schwarzem Kopf und gleichfarbiger^Schwanzspihe. Sie hat etwas Aehnlichkeit mit der vorhergehenden Stachelbeerraupe.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnsectS.Dieser 1 Zoll 8 iinien messende Spanner, dessen Vorderflügel 9^ linien lang sind, hat dieGestalt des vorhergehenden, und jeder seiner 4 weißen Flügel hat im Innenwinkel einerostfarbige Makel, in welcher auf den Vorderflügeln Ein, auf den Hintern aber zweyschwarze Flecken stehen; desgleichen sind alle Flügel noch mit mattschwarzen, oft kaumsichtbar aufgetragenen, in 2 Reihen stehenden Flecken beseht; dazwischen am VorderrandS sich an einander reihende maktschwarze Augenfleckchen mit tiesschwarzem Sehestrahkstehen. Vorzüglich haben die Vorderflügel an ihrer Wurzel ein rostfarbenes Queerband,Las in dreyfacher Reihe mattschwarz gefleckt ist. An den weißlichen Franzen haben alleFlügel eine yrattschwarze Einfassung. Die Unterseite ist, die Rostflecken und Rostbindeausgenommen, der obern gleich. Am strohgelben Körper ist der Rücken schwarz punctirk,and der Hinterleib in fünf (nach O. Kühn in sieben) Reihen schwarzgefleckr; die FleckenDer obern Reihe sind dreyeckig, und die Fühlhörner an beyden Geschlechtern fadenförmigund ungekämmt.
Die nach Fabricius grüne Raupe hat schwarze Streifen, und ist am Kopfund an der Schwanzspihe gleichfalls schwarz. . Ihre Puppe ist in ein Gespinst eingehülltund von Farbe bläulich.
Aufenthalt und Nahrung. Nach Fabricius in England, nachD e V i i l e r 6 im südlichen Frankreich , nach den W i e n e r n in Oe«r erreich, nach S c 0 p 0 l iin den schattigen Buchenwäldern Crains, noch Sepp in den Niederlanden , nach Hüb.ner in der Ukrane, nach mündlichen Versicherungen des O. Kühns in den Wäldernbey Eistnach. Die Raupe lebt nach Fabricius und De Villeö auf Ulmen und Pla.tanus, nach Kühn nährte sie sich auf der fetten Henne (Sedum TelepliiumLin.)
Anmer-