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Vierte Horde der PHalänen, dke Zünsler.
lunq geschieht :in einem engen Gewebe über der Erde. Die Schmetterlinge bildet»im Ruhestand mit ihren Flügeln gleichsam ein Griechisches A, haben lange, schlankeKörper; das letzte Paar Füße ist so sehr, lang, daß es unter den Flügeln hervor,steht.
So bestimmen Lin ne' und die Wiener Entomologen diese Horde; letztere ord-nen sie, und vielleicht mit Recht, zwischen die Eulen und Wickler. Man behauptet, daßihre Raupen an den Bauchfüßen Kranze haben, da den übrigen nur halbe Kränze eigensind. Die Einspinnung geschieht meistens zwischen 2 Blättern. Die Schmetterlinge sindsehr zartflügelig, und legen die Flügel nicht an, sondern neben einander, um ein Dreyeckzu bilden. Einige unter ihnen haben einen Seiden- und Perlenmutterglanz. Sie habennicht nur lange Hinterfüße, sondern es hat auch die eine Familie, die aber nicht Forstin-ftcten enthält, lange Fühlspitzen. Die zahlreichere und zweyte Familie ist die mit kurzenFühlspitzen (kurzschnaußige Zünsler). Die Zahl dieser Horde betrug zu L-iune^'o Zeitnur iZ Arten; die Wiener brachten zusammen 66, Hübner in Augsburg aber 98 Ar-ten heraus, und bey Fabricius sind sie theils unter die Spanner (Pha laenae F.),theils unter die Zünsler ( Oanibi ) vertheilt, deren Gattungskennzeichen schon obenbey der Uebersicht der Limbischen Phalänen - Gattung beygebracht worden sind.
Anmerkungen. i) Bey dem Hopfenzünsler, Phalaena Pyralis Rofirälis, \LinTi. f-jgi.332.), Wiener Vz.; Crambus rostratus Fahr. Supplement., Langschnautze, Gartenhaus«vögelchen, mißbräuchlich Haynbuchenmotte, Pyralis, Gl e d i t sch I. 462.; R ös e l I. Nacht»vögel 4.Classe, rab.6., dessen ausgestreckte Flügclspihe länger, als der Vorderleib ist, dessengraue Flügel mit erhobenen schwarzen Puncten und einer schwarzen Schräglinie an der Flügel-spitze bezeichnet sind, und der von einer vierzehnfüßigen grünen Raupe auf Hopfen herkommt,hatte Lin ne' aus Uebereilung nebst dem Hopfen auch die Haynbuche, Carpinus betulus, zurNahrungspfianze mit angegeben, Fabricius und Glcditsch solches nachgeschrieben: allein esverhält sich nicht so, wie die Erfahrung ausgewiesen hat.
2) Der mehr nützliche als schädliche, langleibige HimbeerzünSler, Plialaena Pyralis Rubia*lis, der nach männlichen Exemplaren 9, nach weiblichen 11 Linien mißt, hat ockerbraune (beymWeibchen maktbraune) Flügel, wovon die vorder« am Vorderrand gefleckt, im Mittelraum miteiner braunen Rundnarbe und dergleichen Nierennarbe-bezeichnet sind, worauf eine gewässerte Li-nie folgt, die am Innenwinkel bogiq wird. Die Hinterflügel haben hinter einem matten Mit»telpunct einen verblichenen weißen Bogenstreif. Die Feanzen aller Flügel sind mit.einer schwär,zen, punctirten Einfassungslinie umgeben. Auf der Unterseite sind beyde Geschlechter mattgelb«lich, und haben die Zeichnung der Oberseite, besonders des gelb- und schwarzfleckigen Vorder»randcs mit vieler Deutlichkeit. Der Körper hat am Männchen und Weibchen jedesmal dieFlügelfarbe.
Die grüne, sechszehnfüßige Raup», deren Beschreibung wir vernachlässigt haben, wei-dete bey uns im May auf Himbecr, und verpuppte sich zu Anfang des Zunius (am 6.Zun.), umsich in z Wochen zu entwickeln. Da wir für jetzt die Hübnerschen Zünsler nickt mehr in Händenhaben, so können wir den Namen und die Nachweisung der Abbildung daraus nicht angeben,und zweifeln gar, ob sie darunter vorkomme. Sch.
Folgende
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