Band 
Dritter Theil.
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Dritte Horde der Phalänen, die Spanner. Vierzehnte Familie.

oder September in einem weißen, dichten und doch leichten Gespinste zu einer schlanken Pupp»ein, um im ersten Fall 4 Wochen, im zweyten 7 oder 8 Monate zu ruhen,d. Der bey uns und in andern Landern sowohl im Junius und Julius, als im August auf Wald-wiesen vorkommende Stech Pfriemen spanner, Phalaena Geometra Aversata, Lin. ,der in den Linneftschen (869. ». 251.), Wiener, Fabrici ufischen, Müllcrischen,D 0 rkhausenschen und Schwarzischen Schriften (Beyträge t. 16. mit Raupe) unterobigem Namen, und als Pfricmenspanncr, Finnländer, eingetragen ist, 1 Zoll und 2 Linienmißt, vier bleichgelblichgraue, seidenglanzendc Flügel hat, wovon die vordem 3 graubraune Li-, nien, die Hintern 2 dergleichen führen, zeigt auf den Vorderflügcln zwischen den beyden erstenLinien, und auf den hinter» in der Mitte der ersten Linie selbst einen braunen Mtttelpunct. Beyeiner von den vielen Varietäten dieses Spanners ist der Raum der beyden äußern Linien grau-braun bindenförmig ausgefüllt. Diese halt Linne' für die Stammracc, Schwarz aber füreine Varietät. Die von dem letztem entdeckte und mitgetheilte, auf Desenpfriemen woh-nende Raupe, mit kleinem, punctirtem Kopf, zimmetbrauncm Körper, hellen und dunkelnFlecken, die auf jedem Ring ein undeutliches Andreaskreuz hat, verpuppt sich zu Anfang desJunius in einem weißen Gewebe, und ruht 4 Wochen im Puppcnstand.

2) Aus der von Hm-Borkhau sen errichteten Familie der lanzetförmigen Spanner er-wähnen wir hier den im September und October in einigen Deutschen Gegenden auf Besmpfrie-wen sitzenden Pfriemenkrautspanner, Phal. Geom. Spartiata Fab., mit seinen zusam-mengerollten Flügeln. Er kömmt in den Fabriciusischen, Dorkha usenschen (5*9. n,3x9.) und de Villcrs Schriften, desgleichen in Abbildung in Füesly's Accbiv tab. u.unter obigem Namen vor, und mißt 1 Zoll z Linien. Seine schmalen, glänzenden, aschgrauen,sehr veränderlich gemischten Vorderflügel haben von der Flüaelspihe an bis bald, oder auch bisganz an den Grund des Flügels einen geraden weißen Schleyer, und von eben der Spitze bis inden Schwanzwinkel eine sanft gewellte, weiße Linie, an deren Außenseite sich ein rostfarbigesBand anschließt. In der Mitte sind 2 unregelmäßige, rostfarbene Mittelringe unter einander.In der Nähe der Wurzel ist noch ein dunkler Streif, bald mit, bald ohne rostfarbige Einfassung.Die Hintcrstügel sind wie die Unterseite einfarbig hellgrau.

Die von der Mitte des Mays bis zu Ende des Junius auf Desenpfriemen lebendeRaupe ist schwank und geschmeidig, mit gedrücktem Leib. Die von den Blättern des Krauts le-bende Varietät ist grün mit z weißlichen Längslinien, und sieht wie ein Pfricmenkrautstengclchenaus; die auf den Blüthen selbst lebende ist gelb gefärbt wie die Blüthe selbst, ohne Streife.Beyde Varietäten liefern einen und eben denselben sich völlig gleichbleibenden Spanner. Jederder acht letzten Ringe an der z Monate lang ruhenden Puppe hat eine halbkugelförmige Ver-tiefung.

Vierte Horde der Phalänen. Die Zünsler, Lin.

Sie heißen auch Lichtmücken, Lichtmückenphalanen, weil einige desselben gern denbrennenden Lichtern zustiegen, welches aber auch viele aus andern Horden thun.

Die Raupen dieser Horde haben 16 oder 14 Füße, sind klein, schlank; die mei-sten Arten sind mit wenigen und kurzen Haaren besetzt, gehen etwas spanncrfonnig, weilihnen, wenigstens den meisten, das, erste Paar der Eauchsüße fehlt. Ihre Verwand-lung