Band 
Dritter Theil.
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Fünfte Horde der Phalanen, die Wickler- Fünfte Familie«

Raum zwischen der Wurzel und Wurzelbinde ein Punct, und das Ganze ein Auge mitweißem Sehstrahl zu seyn scheint; so veranlaßte dieses die Benennung: ocellana undluscaiia, äugig und schieläugig.

307. Der Holzapfelwickler. Phalaena Tortrix Pariana, Lin,Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Bleybinde.

Phalaena Tortrix Pariana Lin. S80. n. 230. Müller 7Z0. ». 2ZV.

— — Wiener Vi. 132. 8 .

Pyralis — Fa b. Eut. III. s. 148.

Phal. Tortr. — Clerck 10. f. 9.

— — — Hühners Wickler t. 1. fig. 2.

Kennzeichen der Art. Wickler. Die am Hinterrand unmerklich auSge.bogenen Vorderflügel führen in einem bald mehr, bald weniger grünlichweißen Grundallerley weiße und schwarze Züge und Striche, und einc.n mehrentheilö braunrothen Streifam Saum zwischen der lehren schwarzen Queerlinie und den Franzen; die Hinterflügelsind jederzeit schwarz.

Raupe. Mattschwcfelgelb, mit zwey vollgrüncn Rückenlinien, auf welchen un«zahlige schwarze Tüpfelchen stehen: der Kopf ist sehr mattröthlich. Sie ist noch nichtabgebildet.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnsectS.Dieser sieben Linien, nach männlichen Exemplaren aber eine Linie weniger messende, lieblichbunte Wickler führt auf seinen am Hinterrand unmerklich auögcbogenen Vorderflügeln ineinem bald mehr, bald weniger grünlichweißen Grunde allerley weiße und schwarze Zügeund Striche. Zwischen der letzten, geraden, schwarzen Queerlinie und der braunen Fran«zenlinie bildet sich ein mehrentheilö braunrotheö, zuweilen graueö oder graugelbcs Bandoder Streif, und die Franzen selbst sind braun und weißbunt. Außerdem sind noch einigeschwarze gebogene Queerlinien, z. B. eine unweit der Wurzel, und eine dergleichen, dochsehr dünne, jenseits der Milce. Die Hinterflügel sind nebst dem Hinterleib immer schwarz,mit braunrothen Franzen. Beym Männchen sind die Fühlhörner unter der Lupe etwas ge«fasert. Er variirt sehr, doch nicht sowohl in der Zeichnung, als in Farben; denn zuwei«len fehlt daö Weißlichgrüne ganz; zuweilen ist noch ein zweyter braunrother Bandstreif vor«Handen. Auf der Unterseite ist der Vorderrand mit weißen Fleckchen bezeichnet, alle?Uebrige aber schwarz. Die Schienbeine und Fußblatrer sind weißgeringelt.

Die noch nirgends beschriebene, 4 bis 5 Linien messende, kleine, wenig behaarteRaupe scheint beym ersten Einblick grün zu seyn, mit einer mattschweselgelben Langölinieüber den Rücken und unzähligen Pünccchen bezeichnet. Nimmt man aber bey näherer Be-obachtung das Gelbe zur Grundfarbe an, so stehen sich zwey vellgrüne LangSliisten überden Rücken; in jeder Langslinie stehen 24 schwarze Püuctchen die Lange hinab, und halbso viel in den Seiten darneben, so daß auf jedem Absah zwey Puncte auf jeder Linie undeiner unter derselben zu stehen kommt. Der Kopf fällt sehr ins Mattrothe, glänzt, und

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