Band 
Dritter Theil.
Seite
780
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?ro Fünfte Horde der Phalänen, die Wickler. Fünfte Familie.

der Einlenkung der Vorderflügel mattschwarz; welche Farbe den vierten Theil der Flügeleinnimmt. Am Vorderrand ist das Weiße mit Braun fein marmorirt. Vvm Schwanz»winket des HinterrandeS her beugt sich eine halbrunde, kurze, röthliche Linie nach demVorderrand einwärts, welcher Vorderrand einen rothen Punct an der Spitze hat. AmJnnenrand stehen zwey tiefschwarze Puncte an einander, , und noch drey bis vier ganz kleine der»gleichen an jener halbrunden, röthlichen Linie, zuweilen auch noch einige dergleichen nachder Mittelflache hin. Die am Vorderrand weißlichen Hinterflügel sind übrigens, so wieder Hinterleib, glänzend aschgrau und weißgefranzt, und auf der Unterseite sind diese Flü-gel ganz weiß.

Die ziemlich dicke, schmußigfarbene Raupe findet sich im May auf Gesträuchenin Blätter gewickelt, und spinnt sich zu Anfang des Junius, nämlich bey uns einstmalenam z. Junius, ein, um am 17. Julius, also über sechs Wochen darauf, sich zu entwik«keln. Die gelbbraune Puppe mißt fünf Linien.

Aufen thalt und Nahrung. Der Wickler erscheint im Monat Julius, sel-ten später, an Hecken, und darf mit andern, ihm ähnlichen, nicht vermengt werden. Inseinem Raupenstand findet sich das Jnsect auf dem Rose nstrauch, und wird wohl auchan andern Heckengefträuchen leben.

ZU. Der Bandweidenwickler. klinIuenalortrixZaUcana, VLenn,

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Weidenmotte.

Fhalaeaa Tortryx Salicana Wiener Vz. 131. 37.

— Tin. Salicella L in. 887. 367. Müller 742. 367.

— — — Fab. Ent. III. 2. 62. Suppl. 483,

— — — Gleditsch II. ^9.

Nösel I- Nachwöget 4. Cl. t. 9.

— Sulzer t. 16. f. 97. Schaefferi Icon. 230. f. 4. 5.

Kennzeichen der Art. Wickler. Die Vorderflügel sind auf der Innen,oder Rücken. Seite blaßockergelb, beynahe weiß und getüppelt, auf der äußern braun,mit gelbbraunen, blauen und schwarzen Flecken und Puncten, und mit gelbbraunen Fran-zen, die Hinterflügel aber mit gelben Franzen geziert.

Raupe. Schmächtig und mattschwarz, mit weißen Puncten; der Raupe desHeckenrosenwicklcrs ähnlich; doch ohne braunen Halöfchild.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnsectS.Diese zierlich geputzte Phaläne hat 1 1 Linien, und das Männchen ein« Linie weniger Aus-maß. Die Vorderflügel sind der Lange nach gleichsam in zwey Felder getheilt. Das in-nere Feld, oder die Rückenseite, ist blaßockergelb, beynahe weiß und getüppelt; das brauneäußere Feld ist mit gelbbraunen, blauen und schwarzen Flecken, Zügen und Puncten ge-ziert. Die schwarzbraunen, nach der Wurzel zu helleren Hinterflügel sind gelbgefranzt.Der kleine schwarze Kopf ist mit einem weißen Ring eingefaßt, und der Vorderleib ist mitdn weißlichen Innenseite der Vorderflügel gleichfarbig, und führt auf dem Rücken einen