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Fünfte Horde der Phalanen. die Wickler. Fünfte Familie.
Phalaena Tortrix Ficeana Lin. 877. 299. Müller 726. 299.
— — -— ©lebitfd) I. 401.
— — — Zinke im besorgten Forstmann, S. 292.4«.
— — — Llerckii Icon. t. 2. f. 9,
Er fehlt in den Schriften des Fabriciu« und der Wiener.
Kennzeichen der Art. Wickler. Die Vorderfiügel sind weißgrau mitschwarzen Puncten und Strichen, und ihr Jnnenrand ist da, wo sie zusammenschließen,rostfarbig, und der Vorderlerb röthlichbraun.
Raupe. Glatt und schmuhiggelblichgrün, mit einem schwarzen, braunen oderauch bräunlichen Kopf und mit scchszehn Füßen.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnsectS.Dieser mit der Hercyniana nicht zu vermengende Wickler hat auf den weißgrauen Vor«derfiügeln, die sich nur am Jnnenrand rostbraun färben, schwarze Puncte und Striche;die Hinterflügel sind dunkelglänzend grau, und die Franzen aller Flügel silberglänzend.Der Vorderleib ist röthlichbraun, der Hinterleib grau. Am Tage sitzt er an den Aestender Rothtannen, und die Nacht fliegt er, um sich zu begatten, in den Wäldernumher.
Die sechszehnfüßige, im erwachsenen Stand l Zoll Lange und 1 Linie Dicke mes.sende Raupe von glattem Körper und schmutziggelblichgrünerFarbe hat einen schwarzen,braunen, auch wohl bräunlichen Kopf, und ist im Junius zuweilen häufig vorhanden.Die Puppe sieht schwarz oder braun aus, und befindet sich innerhalb der zusammenge-zogenen Nadeln.
Aufenthalt, Nahrung und Schaden. Nach Linne' und Rolander inSchweden; aber auch in Deutschland , wo die Larve, z. B. im Voigklande, unter demNamen Streuwurm bekannt ist, und im Junius und Julius lieber auf Roth., alsauf Weißtannen, wohnt. Zeigt sie sich bisweilen häufig, wie z. B. in den NeunzigerJahren imVoigtländiscben; so thut sie an den jungen Rothtannen- (von Zinke genanntFichten.) Trieben viel Schaden, saugt die weichen saftigen Nadeln derselben zu ihrer Nah.rung aus, und weiß solche durch seidenartige Fäden so mit einander zu verbinden, daß siewie zusammengebacken scheinen: dadurch verräth sie sich dem Forstmanne von weitem. IhreEyer legt die Phaläne an die Nadeln und an die Knojfien der Rothtannen.
314. Der Tannenzapfen-Wickler, rkalaena loririx 5 irc»k)i!ans,
Hübneri.
Namen. Schriften und Nachwetsung der Abbildung.
Tamrenzapfenschabe, Tannenzapfenmocte, kleineTannenapfelphaläne, Zapfenmotte.
Phalaena Tortrix Strobilana Hübnrrs Wickler — —
Phalaena Tinea Strobilella Lin. 892.402. Müller 746. 402.
— — — ® Jener SB*. 135. *4»
— — — Fab.Ent.TlI. 2.310. n.ioi. Supplement. 488.11.39.
— — — Kleditsch I. 401.
— — — Zinke im bes. Forstmann 194.
— — — Hennerts Raupenfraß r. 4. 5 .23.24. vergrößert.
K e n n.