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Sechste Horde der Phalänen, die Motten. Zweyte Famklke.
328. Die Pflaumenmotte. Plialaena Tinea Scabrella, Lin.
Namen und Schriften.
Pflaumenschabe, Schuppenflügel.
Phalaena Tinea Scabrella Lin. 891. 396. Müller 745-'396.
— — Bifissella Wiener Verz. 319. 68.
Alucita Scabrella F a b. Ent. III. 2.338.27.
Kennzeichen der Art. Die Flügel sind braunaschgrau, und haben schwarzeerhobene, rauhe Puncte.
Beschreibung des vollkommenen Jnsects. Die braunaschgrauen Vor-derflügel dieser Motte sind an der Flügelspitze sehr auögerandert. Auf denselben sindschwarze, erhobene, rauhe Puncte streifcnweis geordnet. Besonders steheir diese rauhenPuncte, von welchen die Phaläne den Namen hat, als Schuppen in die Höhe, wenn sieim Sitzen die Flügel über dem Rücken zusammen neigt. Die hervorragenden Fühlspitzenscheinen, weil sie zweyspaltig sind, eine hervorstehende Spitze zu führen.
Die den Wienern bekannt gewordene Raupe ist uns nur der Futterpflanzenach bekannt.
Aufenthalt und Nahrung. Als Raupe befindet sie sich auf demPflaumenbaum.
329. Die Heckenkirsche nmotte. Phalaena Tinea Xylostella, Lin.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Levkojenmotte, Welpermaymotte (soll Waldpurgismaymott« heißen).
Phalaena Tinea Xylostella Lin. 8Q0. 389. Müller 744. 389.
— — — Wiener Verz. 137. 54.
Tinea _ — Fa b. Ent. III. 2. 330. n. 1.
Ypsolophus Xylostei Fab. Supp. 508- 11 • 15.
Fabricius weist S. 157 des Wiener Verz. durch einen Druckfehler nach. Zn seine»
frühern Schriften war ste eine Alucita.
Phal. Tin. Xylostella Gleditsch II. 198. n, 2.
— — — Hübners Schaben, I. 119. Weibchen.
Rösel I. 4. Classe Nachtvtzg. 1.10. Männchen. Mit Raupe.
Kennzeichen der Art. Motte. Die Vorderflügel sind aschgrau braunmit einem, am Männchen weißen, am Weibchen weißgelblichen, gemeinschaftlichen, ge-bogenen, abgebrochenen Rückenschleyer.
Raupe. Sehr klein, schön grün, und spindelförmig gebaut.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.'Das Männchen ist von einer Flügelspitze bis zur andern 6 Linien, das Weibchen 7 Linienbreit. Die Vorderflügel sind am Vorderrand größtentheils uneben düster graubraun,und beym Weibchen bleichockerfarbig ins Braune gemischt; und da wo sich dieselben amRücken zusammenschließen, bildet sich ein weißlicher, beym Weibchen aber weißlichocker«farbiger fägezähniger Schleyer oder Längöbin-e. Die Franzen des Hinterrandes sind
weiß»