Band 
Dritter Theil.
Seite
808
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8oz Sechste Horde der Phaläne», die Motten. Vierte Familie.

glänzend, von dunkler, auf der Unterseite aber von blendend schimmernder Goldfarbe, unddie Fühlhörner weißgeringelt.

Die 24 Linien messende vierzehissüßige, gelbe Raupe mit ziegelfarbigem Kopfeminiert im Herbst die Apfel« und Pflaumenblätter in großen Plätzen durch, undzieht die Ränder derselben krumm zusammen, nach Frisch und Degeer.

Aufenthalt und Nahrung. Die Motte erscheint jährlich zweymal, erst«lich zu Ende deö Aprils und im May, hernach wieder im August in Gärten. Die Raupelebt, wie oben gesagt, innerhalb der Blätter der Ob st bäume, zuweilen nach Linne, derNadelbäume. Hübner bemerkt a. a. O. daß diese Raupe im Spätsommer auf denSchminkbeeren (Blitum L.) sich nähre.

Anmerkung. August Johann RLsel von Rosenhof, Mignatürmahler zu Nürnberg , war2703 gebühren, und starb 1759 am 27. März: und sein Eidam Christian Friedrich Klee«mann, Mignatürmahler, Kunsthändler und Naturforscher, starb eben daselbst 1789. amJanuar.

Z4Z. Die Buschkirschenmotte. klialaena linea IVlerianbUa, Lin.

(Kleemotte.)

Isthmen, Schriften und Nachwelsung der Abbildung.

Silberblättchen, Kleeschabe, purpurgoldene Schabe mit drey blaßgoldenenQueerbändern.

Phalaena Tiaea Merianella L.in. 897. 438. Müller 73$. 438.

— — — Wiener Derz. 143. 31.

linea — F a b. Ent. III 2. 320. 147.

Phal. Tin. — ^Hühners Schaben, k. 134. Weibchen.

Kennzeichen der Art. Die Vorderstügel sind goldschimmernd schwarz,bald mit 3 blaßgoldnen Queerstreifen, bald mit einem dergleichen und mit 4 gleichsarbi.gen Puncten bezeichnet.

Beschreibung des vollkommenen Jnsectö. Die Motte gleicht dervorhergehenden ziemlich und hat goldschimmernde schwarze Vorderstügel, die mit einemsilbernen Queersireif und 4 dergleichen Puncten bezeichnet sind, deren drey am Vorder«rand und einer am Jnnenrand stehen. Man glaubt auch zuweilen z blaßgoldne odersilberne Queerstreifen zu sehen. Ihre Hinterstügel sind eisengrau.

Sie soll das Andenken der sehr geschickten und fleißigen Maria SibillaGräfin, verheyratheten Merianin von Frankfurt verewigen.

Aufenthalt und Nahrung. Die Motte befindet sich in Deutschland beyWien; nach Hübner auch bey Augsburg auf Wiesen. Die Raupe soll nach Fabriciusauf der Traubenkirsche (Prunus Padus L.) leben; Hübner aber nennt sie ihrer Nah«rung wegen: Kleeschabe.

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