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Sechste Horde der Malarien, die Motten. Vierte Familie«
Silberfleckcn bezeichnet sind, davon der zweyte und dritte zusammen fließen; auch stehet einschwarzer Punct an der Flügclspitze. Sie hat nnc der Apselbiattmotte Aehuliches, unddie Größe der Eichenminiermotre.
Die Linien lange, dem Swammerdam schon bekannte Minierraupegrabt in den Erlenbläktern große Räume, und macht an der untern Blatthaut eine Faire,wie eine Runzel. Sie verwandelt sich in der Mitte des Iuniuö zwischen einem, miteingewebten Körnern von ihrem Unrach vermengten Gespinste in eine hellbraune und gelb«liche Puppe, die nur 8 Tage ruht.
Aufenthalt und Nahrung. In mehreren deutschen Gegenden, z. B. beyWien und Augsburg , nicht selten, im Iuniuö; und ihre Raupe nährt sich innerhalb derBlätter der Erlen, die auch zuweilen Ellern genannt werden.
346. Die Rothweidenmotte. Plialaena Tinea Gelatella, Lin.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Kerbelmotte, Atomnachtfalcer, Aromenwickier, miöbräuchlich Apfelschäler, lang-haarige Schabe.
Phalanna Tinea Gelatella I. in. 88Z. 344. Müller 735. 344,
Tinea — Fa b. Ent. Lls. 2. 289.11.
Intliosia Gelata — F a I). Snpplem. 460. n. 7.
Phal. Tortrix Atomana DradIN ll. 222. 117.
Phal. Tinea Congelatella C 1 e rck. g. f. 5.
— Tortrix Atomana Kn 0 ch Dcylräge TTI. tat. 5, 6g. y — 13. tab. 6 . 6g. 1.2,
mit Raupe.
Naturforscher XVI. S. 78. tab. 4. 6g. 3.4. mit Raupe von v. Kühn.
Pbal. Tin. Salicella Hübners Schaben, fig. 9.?
Kennzeichen der Art. Motte. Braungrau, mit einem weißen Schleyerauf den Vorderflügeln, und zwey sich nicht nähernden schwarzen Puncten. Das Weib-chen ist mit unvollkommenen Flügeln versehen.
Raupe. Wunderbar gebaut und blatcwicklermaßig lebend; mit vier spitzigen Vor«-erfüßen, einem langen Ruderfuß imö ganz unmerklichen Bauchfüßen.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen InsectS.Wenn es die sehr haarige, buntgrau gekleidete Salicella in Hü bnerS Werk von denSchaben ist, fig. 9. wie Hü b n er S. i;. daselbst vermuthet: so hat das Männchengraue Vorderflügel, welche weißlich und braungrau, auch mit einem schwarzen Mittel«zeichen gezeichnet, auswärts aber mondförmig weißgrau gelichtet sind, mit hellen Franzen,und hellgraue, blaß geftanzke Hinterfiügel. Die Flügel deö Weibchens sind sehr unvoll-kommen; weshalb Kühn bemerkt, daß sich dieses Jnsect den Käfern nähere. Zuweilensind statt des schwarzen MittSlzeichenö nur 2 Puncte vorhanden.
Die von Kü hn und Knoch beschriebene und in Abbildung dargestellte, wunder«sam gebaute, blattwicklermäßig lebende Raupe mit 4 spitzigen Vorderfüßen, einemlangen Ruderfuß und ganz unmerklichen Bauchfüßen, welche letztere Kühn übersehen
hatte.