Sechste Horde der Phalänen, dke Motten; aus verschiedenen Familien. 8 r z
in die Höhe gerichtet steht, worin sie ihre Lebenszeit, gleich dem Dwgeneö in der Tonnezubringt, und sogar darin im Jumus zur Puppe wird, die 2 bis 3 Wochen, nämlich btözu Ende des Juniuö oder bis in den Julius rühr. Das Bälglein mit dem eingeschlossenenunvollkommenen Jnftcte ist 2^ Linien lang.
Aufenthalt und Nahrung. Das Phalanchen zeigt sich in Obstgarten inden eben genannten Monaten, wo vorher die Raupe im May und JuniuS als eine Cucu.lionenraupe auf Aepfel- Bicn- und Zwetschchen.Blättern einzeln gelebr und sichgenährt hatte. Dergleichen Cuculionen - oder Tönnchen - Bewohnerinnen gibt es mehrereArten, sie sind aber keine eigentliche Sacktragcrinnen. Vielleicht wäre die Hemerobren-motte, Phal. Tin, Hemerobiella, Göze Entomolog . Beyträge III. 4. S. 147.Lcoxoliinlect. n. 050, Frisch Jnsect. I. tab. ix. fig. 1 — 6. wenn sie nicht weiß.grau, und schwarz acemirc beschrieben wäre, unsere gegenwärtige Art, wahrscheinlich aberist sie unsere Kirschbiattermotte.
Anmerkung. Die in Hennerts Buch vom Raupenfraß tab. 5. fig. 15. abgebildete Mottenarl,welche keinen Namen führt, könnte wohl die Nadelbaummotte, Phiil. Tiu. Pityosellaheißen. Jeder Vorderflügel hat ; Linien Länge, und das Ausmaß der Fiüqclbreite bckragt 6^Linien. Ihre schwarzen Vorderflügel haben einige ackatfarbige, nis Lrlias fallende Queerureifen;an der Spitze stehen etliche silberweiße Puncte und Flecken. So wohl die Unterteile der Flügel,als Leib und Füße find sämmtlich fllbergrau, und die Raupe lebt in den Tannzapfen.
349- Die Eich b uschmotte. Phalaena Tinea Tinctella, Hübn,Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Spaltffüaelige Schale, (FifTella) Zieglfarb a' lluxctella).
Plralaena lines PilPslla Hübners Schaben, f. 108. Männchen, obgleich Weibchen
dort gedruckt steht.
— — Tinctella Hübners Schaben f. 214. Weibchen.
Kennzeichen der Art. Männchen. Die Vorderflügel sind glänzend,von unbeständiger Farbe, meistens von der FlngelfpiHe an bis zur Wurzel mit einemschwarzen ungleichbreicen Längestreis wle durchschnitten. Bey blassern Varietäten fehltdieser Streif.
Weibchen. Die Vorderflügel sind glänzend und wie der Vorderleib vonZiegelfarbe, ohne allen Längssireif.
Raupe. Schlank, spindelförmig und grün, zuweilen grüngelb; die Bauchfüßegleichen kleinen Eutern.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Die glänzenden Vorderflügel dieser 8 bis 9 Linien messenden Motte sind beym Männchenund Weibchen ver>chieoen. Ich (Scharfenberg) halte diejenigen für Männchen, weicheso sehr variiren, daß ich solche für ganz verschiedene Arten gehalten hätte, wenn ich sie nichtaus einerley Raupen erzogen. Das Männchen nämlich hat auf den mehr oder wenigermit schwarzen Atomen bestäubten Vorderflügeln bald eine bleichstrohgelbe Farbe mic einer
L l l l l 2 entweder