Band 
Dritter Theil.
Seite
816
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8i 6 Sechste Horde der Phalänsn, die Motten; aus verschiedenen Familien.

Raupe. Schmutziggela oder graulichweiß. Sie nagt sich gern in dieKnospen ein.

Beschreibung, Aufenthaltund Schaden. Diese Motte hat schwarz,lichbraune (b. i. mat schwarze) Voidrrflügel, darauf sich drey weiße, silberglänzendeSrriche und eben so viel Flecken bestnden, welche gespalten oder zweytheilig sind.

Ihre schmuhiggeibe oder graulichweiße Raupe ist sechs Linien lang, wohnt aufder Wcißcanne, und hur die Eigenschaft, sich in die Knospen zu nagen und selbige zuverderben. Ihre Puppe ist braun. Man findet sie in Schweden und Deutschland , undsie fehlt, so wie die nächstvorhergehende, in den Fabriciusischen, Wiener und Hüb.nerschen Schrlfcen, wenigstens unter diesem Namen.

Z5Z. Die Kirschblätkermotte. Plialaena Tinea Anatipennella, Hübn e ri.

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Entenfederförmige Schabe.

Phalanna Tinea Anatipennella Hü bn eks Schaben, üß. 186. Männchen-

Kennzeichen der Art. Motte. Die 4 Flügel sind sehr schmal, spitzigund glänzend, und mit außerordentlich langen, grauen Franzen besetzt: das Männchenist schneeweiß, das Weibchen weiß mir Grau bestäubt.

Raupe. Sie lebt in einem mehr glatten als rauchen, braunrothen, ins Schwarzefallenden Tönnchen, als wie in einem Futteral, auf zahmen und wilden Bäumen.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Diese 7 Linien messende Motte mit sehr schmalen, spitzig ausgehenden Vorder, und Hin«terfiügeln, die alle mit außerordentlich langen Franzen besetzt sind, unterscheidet sich demGeschlecht nach so, daß das Männchen von Kopf, Brust, Füßen und Vorderflügelnsehr weiß, das Weibchen aber weiß mit Grau bestäubt ist, und einen etwas gelblichenHinterleib hat. Bey beyden Geschlechtern sind die Hinterflügel hellaschgrau, die Vorder.fiügel auf der Unterseite mattschwarz, und die pcrlenschnurartigen, am Männchen dickeren,Fühlhörner geringelt.

Ihre Curculionenraupe lebt in einem mehr glatten, als rauchen, bäum»rothen, ins Schwarze fallenden, 4 Linien mesienden Tönnchen, als wie in einem Futterale.Darinnen verpuppt sie sich zu Anfang des Junius, um nach 1 oder 14 Monaten unge-fähr, das ist, bis zu Anfang oder vor Ausgang des Julius sich zu entwickeln.

Aufenthalt und Nahrung. Das vollkommene und unvollkommene Jn-sect findet sich an Gesträuchen, jenes im Julius, dieses vorher rin May und Anfang deSJunius, namentlich an Weißdorn, Kirschen und Eichen, alö seinen Nahrungö-pflanzen, worauf wir sie 173» und 1791 erzogen.

354. Die