Band 
Dritter Theil.
Seite
849
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Die Blattwespen. Fünfte Familie.

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Fünfte Familie.

Mit fadenförmigen Fühlhörnern, welche 7 bis 8 Gelenke ha-ben, die Wurzel nicht mitgezählt. Sie gehören meistens zurJurinischen Gattung: Allantus.

16, Die Rothtannen-Blattwefpe. Tenthredo Abietis, Lin.

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Tannen. Nager, Tannen. Blattwefpe.

^Fentbreäo Abietis I. in. yrz. 18.

— — Fab. Eilt. II. 11^.41.

— — die schwarze Blattwespe der Nothtanne. Glebitsch l. 40;.

— — Besorgter Forstmann 0.201. n. 56.

— — Walthers Forstphysiographie ZY4.

— Pini Henncrts Raupenfraß S. 45. tsb. 4. 6». iz —17. mit

Larve und Vergrößerung.

Frisch Znsecten Deutschlands II. t. 1. f. 21 — 24.

Kennzeichen der Art. Männchen. Die Fühlhörner sind vielgliederig;-er Körper ist mit Einschluß des Hinterleibes schwarz ohne Flecken.

Weibchen. Die Fühlhörner sind vielgliederig; der schwarze Vorder« und Hin-terleib haben pomeranzgelbe Flecken und Einschnitte, die zuweilen rostgelb sind.

Larve. Gesellig und blaßgrün mit dunkeln Flecken, die in einer Reihe stehen.Der Kopf ist hellbraun mit 2 schwarzen Flecken. Sie hak 22 Füße.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnfectS.'Diese Blattwespe hat die Größe einer Stubenfliege, und ist bis auf die gelben Füße ganzschwarz (in der Hennertschen Abbildung schwarzroth); das Weibchen ist größer (fig.17.), und hat auf d.un schwarzen Vorderrücken und Hinterleib viele gelbe Einschnitte undrothbräunliche Flügel. Die Fühlhörner müssen nach Linne" fadenförmig seyn; dabey ha-ben sie, ohne das Wurzelstück, sieben Gelenke. e

Die 22süßige Larve, die familienweis lebt, ist blaßgrün mit dunk ln Flecken,die in einer Reihe stehen. Der hellbraune. Kopf hat 2 dunkelschwarze Flecken. Von ihrenvielen Füßen sind die 6 vordem am längsten. Sie soll aus ihren Luftlöchern, deren sie zu-sammen 18 hat, einen atzenden Saft aussprützen können. Sie ist gefräßiger Art, underreicht in einer Zeit von 8 Wochen ihre vollkommene Größe, nämlich ii Zoll. Wennsie sich einspinnen will, welches im August, und zwar in der Erde geschieht, so läßt sie einegroße Menge Excremente fallen, und baut sich ein weißes, helles, seidenartiges Gewebe,um darin den ganzen Winter unverpuppt zu liegen, bis der Frühling kommt. Alsdannverpuppt sie sich, und die Entwickelung erfolgt zu Ende des Mayö und im JuniuS.

Aufenthalt und Fortpflanzung. Die Blattwefpe zeigt sich im May oderJuniuS aufNadelholz, darauf ihre Larve lebt, besonders aber nach Hennert auf Föhren .

DaS befruchtete Weibchen legt feine Eyer, allemal 5 an der Zahl, und so fort, indie mit ihrem Vagestachel geöffneten Nadeln, wo sich solche in 14 Tagen zu Larven ent«