Band 
Dritter Theil.
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Die Blattwespen. Vierte Fam'lke.

Baum, ein eyförmiges, dickfädiges Gehäuse, an welchem sie drey Wochen arbeitet, ehe sie siehverpuppt, und wodurch Feuchtigkeit zur Puppe gelangen kann, ohne welche die letztere nicht le»ben kann. Die Puppenruhe dauert den Winter durch.

Vierte Familie.

Mit gegliederten und etwas gestutzten, keulförmigen Fühl.h örnern.

15, Die ländliche Blattwespe. (Hagenweiden.Blattwespe.) lentkreäo ru-stica, Lin.

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung..

Landstreiftr.

laurlrreclo rustica FIn. yrz. 16.

— — Fab. Ent. II. iig- 51.

— — schwarze, gelbgeringelte Blattwespe auf Weiden . Gle«

d i t sä) II. 70.

Allantus rusticus des I ur i ne.

Degeers Abhandlungen II. t. 34. f. 13.

Kennzeichen der Art. Blattwespe. Die Fühlhörner sind ein wenigkeulförmig, der Vorderleib ist gelbgefleckt, der schwarze Hinrerieib ist am Männchen un.gefleckt, am Weibchen durch drey gelbe Gürtel fleckig, davon die zwey letzten uncer«brechen sind.

Larve. Aschgrau, mit rothbraunen Rückenflecken, die dreyeckig sind.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Diese Linien messende Blattwespe ist am Munde weiß, am Schildchen und an den Schul,terblättern des Vorderleibeö gelbgefleckt. Die gegliederten Fühlhörner sind ein wenigkeulförmig, nicht aber nach Gleditschens Angabe, kaminförmig. Das Männchenhat einen ganz schwarzen Hinterleib und tiefschwarze Hinterfüße. Das Weibchen hatauf dem schwarzen Hinterleib z gelbe Gürcel oder Binden, die auf dem zweyten, drittenund fünften Einschnitt zu beyden Seiten stehen. Die Füße sind pomeranzengelb und dieHinterknie schwarz. Eine Varietät ist da schmutzigweiß, wo jene gelb ist. — Donder aschgrauen Larve derselben ist bekannt, daß sie rothbraune Rückenflecken in drey.eckiger Gestalt hat.

Aufenthalt. Dom May bis zum Julius auf Weiden , Geißblatt (Lo-nicera caprifolium) und Wiesenblumen.

Fünfte