Band 
Dritter Theil.
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879
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Die Milben.

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anderer Jnsectsn «ehr nützlich. Aus dem Ey schlüpfen sie nicht mit acht, sondern mit sechsFußen, wie die V»!füße (Juli), aus.

Die F a br i c i uj>sHen Gartungskennzeichen dieses zu seiner Ordnung derBalancierflügler (Aulliata) gehörigen Jnsects sind: Die Milbe, 249., Acarus,hat einen Sauger in einte zweyklappigen cylindnschen Scheide, 2 Fühlspihen von der rängedes Saugers imb fadenförmige Fühlhörner. Seine äußerlichen Kennzeichen sind:Der Leib der Milbe ist klein, rund, flach, niedergedrückt, flügellos, ungerandet, glattund träge; der kleine Kepf ist dem Vorderleib eingefügt und rund; die runden Augen ste-hen an den Seiten; die Fühlhörner sind zusammengedrückt, von einander stehend undunter dem Kipf eingefügt; der Vorder, und Hinterleib ist völlig vereinigt, und dieacht kurzen Füße sind krumm.

Linne' zählte z;, Fabricius 49 Arten.

Sie sind weniger schädlich.

I. Die Beeren-Milbe. Acarus baccarum, Lin.

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Rothe und dickleibige Johannisbeer-Milbe.

Acarus baccarum I, in. 1025. n. 23.

— — F a b. Eut. IV. 431. n. 33,

— — <& (c b i t f es) H. 235.

— — Schr a nks Beyträge -z. r. 1. f. 30.

Schäfferi Icon. tab. 27. f. 1.

Kennzeichen der Art. Der Hinterleib ist dick und roth, die Seiten aber

dunkler.

Beschreibung des vollkommenen Jnsects. Von diesem Jnsect läßtsich nur sagen, daß der Hinterleib dick und von Farbe roth sey, mir dunkleren Seiten, unddaß der Rücken des Vorderleibeö einen braunen Punct hat. Nur unter der Vergrößerunglasten sich die Fühlhörner entdecken bey dieser und ähnlichen Arten.

Aufenthalt. Auf der rothen Johannis. und gemeinen Stachelbeereund andern Beeren, zuweilen schon im März in Zimmern, zwischen Papier und Büchern.

2. Von der HollUNder^Milbe/ Acarus Sambuci, Schrankii, läßt sichebenfalls weiter nichts sagen, als daß sie borstig und roth, die Füße aber blassersind, und auf den Blättern des schwarzen Holderstrauchs wohnt.

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Nach-