Band 
Dritter Theil.
Seite
911
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Die Sandkäfer. 911

Die Gattnngskenn zeichen nach Fabricius sind: Der Sandkäfer, II.20,Cicindela, hat 6 borstensörmige Freßspitzen, davon die Hintern haarig und vielgliederigsind. Dre Lippe ist hornartig und dreyzähiir'g. Die Neben kenn zeichen der Gattungsind nach Fabricius folgende: Der Körper ist lang, unbehaart, ungerandek, behende;der Kopf ist größer als der Halsschild und ablang; die Kinnbacken sind hervorgestreckt undge ahnt, die Augen sind kugelig und ragen hervor; der Halsschild ist walzenförmig undmehrentheils gefurcht, das Schildchen klein und rund; die Flügeldecken steif, nicht dachig,von der Länge des Hinterleibes; die Füße sind lang uns dünne, die Schenkel und Schien-beine rund und behaart, die Fußblätter fünfgliederig;, das Infect hat eine bunte, glänzendeFarbe. Linne/. zählte 14, und Fabricius 40 Arten.

Da sie uns gegen die schädlichen Jnsecten sehr nützlich sind, so verdienen sie Scho-nung, und müssen kenntlich gemacht.werden, zumal die größern Arten.

r. Der Feld-Sandkäfer. Cicindela camxeüris, ein.

Namen, Schriften und Nachweifung der Abbildung.

Felddünnfußkafer, Feldlaufer, Courier.

Cicindela campestris Lin. 657. 1. Müller 328. 1. t. 6 . f. r;.

— —.. F a b..lint. I. x. 168. 9,

— — ' Fab. Sylt. Eleuth. I. 233. n. 11.

— — Nradms Zns. Calender l. 8. 28.

Arenarius' viridis Bort Käfer l>. r. 40. k. 4.

Schaefferi Icon. 34. f.8. 9. Aber Fabricius weist Schaeff. Infect. 33. t.i.f. 3. nach.

Kennzeichen der Art. Käfer. Grün, mit fünf weißen Puncten auf jederFlügeldecke.

Larve. Weich und weiß, mit rostbraunem Kopf und 6 dergleichen Füßen.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Infects.Der Käfer istLinnn lang, und oben grün. Die Flügeldecken haben drey weiße Rand-puncte, einen dergleichen schwarz eingefaßten in der Mitte, und einen schmalen weißenSaum am Hinterende. Die>Brust ist unten rothgoldschillernd, wie die Fühlhörner undFüße; der Bauch aber goldgrün glänzend. Die Varietäten von weniger als 5 Punctensind die seltensten.

Die Larve ist weiß und weich; und hat einen rostfarbigen Kopf und Füße. Siehöhlt sich nach der Größe ihres Leibes ein Loch in die Erde, darin sie den in die Nähe kom-menden Jnsecten, sogar den haarigen Larven, aufpaßt und sie wegfängt.

Aufenthalt und Nutzen. Vom März an, zuweilen erst im April, bis inden May und Junius in Sandfeldern und Heiden. Ihr Nutzen ist bereits bey der Larveerwähnt und oben im Allgemeinen.

2. Der