Die Laufkäfer. Erste Familie.
Als
Beschreibung des vollkommenen JnsectS. Dieser schöne Käfer ist ieLinien lang, flügellos und auf der Oberseite grün vergoldet. Die Fühlhörner und Füßeflnd schmutziggelb und an den Fußblättern dunkler. Dte Flügeldecken haben breite Furchen,aber keine Puncte. Der dazwischen laufenden Erhöhungen oder Kanten sind, ohne dieNach zu rechnen, auf jeder Decke drey. Oben scheint der ganze Käfer gleichsam mit Flit-tergold überzogen, unten ist er durchaus schwarz.
Aufenthalt und Vermehrung. Im April, May und Junius sehr gemein,auf Aeckern, Wiesen und in Wäldern. Er muß sich sehr stark fortpflanzen, weil er sohäufig angetroffen wird.
Nutzen. Dieser ist unstreitig sehr groß. Man hat ihn sogar Tagfalter verzeh-ren sehen.
7. Der violettaerandete Laufkäfer. Carabus violaceus , Lin.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Blaurandiger Laufkäfer, Goldleiste.
Carabus violaceus L in. 669. 8. Müller Z55. 8.
— — F a b. Ent. I. 1.125. 5.
— — F a b. Syst. F.leuth. I. 170. n. 7,
— violascens Schranks Fauna Boica I. 609.
— violaceus Besorgter Forstmann 173.4.
— — Panzeri Fauna 4. t. 4. Männchen.
Aber Schaefferi Icon. 3. f. 1. und t. 88. k. I. gehören nicht hierher.
Kennzeichen der Art. Geflügelt und schwarz; die Ränder des Halsschildesfind violett. Beym Männchen sind die Ränder der Flügeldecken purpurrokh, beymWeibchen blau.
Beschreibung des vollkommenen JnsectS. Der Käfer ist iztz Linienlang und schwarz. Der Halsschild ist violenblau gerändert, eben so die zusammengewach-senen Flügeldecken. Er ist dem geglätteten. Carabus glabratus, ähnlich; aber i)et-was länger als der geglättete; 2) der Rand der Decken ist beym Männchen purpurroth(merallrothviolett), beym Weibchen metallblau; z) er ist nicht völlig so glatt, aber dochnicht eigentlich chagrinirt. Lin ne' eignet ihm Flügel zu; schränk und Degeer spre-chen sie ihm mit Recht ab. Meine (Scharfenbergs) Exemplare von Braunschweig , welcheWetbch.'.i sind, haben gleichfalls keine. Bey der Abbildung in Panzers Fauna sind dieRänder metallrothviolett; vielleicht ist da ein Männchen gezeichnet, zumal da das Männ-chen von C. purpurascens auch purpurrothe Ränder, und das Weibchen blaue hat. Auchein Recensent hacce ähnliche Gedanken. — Auch sollen die Ränder der Decken zuweilengrün variiren. In diesem Fall möchte doch wohl Schaeff. 88. 1., jedoch nur alsVarietät, hierher zu ziehen seyn.
Aufenthalt und Nutzen. In Wäldern, und in finstern, mit M006 bewach-senen Gegenden, B. bey Braunschwekg,. aber in hiesiger Nähe nicht. Er nutzt dadurch,daß er dte Raupe von kli. V. Monacha vermindert.
8. Der