Band 
Dritter Theil.
Seite
926
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Z26

Die Raubkäfer.

Aufenthalt und Nutzen. Im April, in und ausser den Wäldern in fau-lem Ho:z, in Cadavern und Kothhaufen, wo er den Jnsecten auflauert, die sich darinnenb«find-n. Mit seinem sehr dünnem nnd langem Zangengebiß fällt dieser Erzräuber allerleyvollk, mmere und unvollkommene Jnsecten, besonders auch die Raupe des NvnnenspinnerS(k. L. Monacha L.) und anderer schädlichen Forstschmetterlinge an.

4. Der rothflugelige Raubkc'lfer. 8tapliylinus srylhropkerus, Lin.

Ramen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Rothgedeckter Raubkäfer, Rothflügel, Rotbgedeckter Lude.käfer,

Staphylinus erythropteru 6 Lin. bgz. 4. Müller 389. 4.

r a ü. r.nt. 1. 2. y:

. 1. 2. 522. 4.

L d u. r.iu, 1. z. Y--* 4.

Fab. Syst. F.leuth. II. 593. 16.

Panzeri Fn. 27. tab. 4.Panzer! Entoin. (179s) tab. 12.

— aeneocephalus Panz. Faun. 27. t. 5. eine Spielart-Schäfferi Icones tab. 2. lig. 2.

Kennzeichen der Art. Käfer. Tiefschwarz,.aber glanzlvö; mit einemschwarzen Kopf und Halsschild; die Flügeldecken find ziegelfarben.

Larve. Sechsfüßig, mit einer Zange am After.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnfeckS.Dieser schwarzköpfige Käfer mit scharfen Kinnbacken ist bald 8, bald 9 Linien lang,und nicht so wohl ciefschwarf, als schwarzbraun, und glanzlos. Fühlhörner, Flügel»decken und Füße find fuchsrorh. Der Halsschild hat eine sehr schmale gelbe Einfassung,der sich gut auönimmt, und unterbrochen ist. Er ist übrigens nebst dem Hincerleibe schwarz.Letzterer ist anfänglich weiß und färbt sich nachher braunschwarz. Wenn er frisch ist: soist der Hinterleib mit einigen feinen Strichelchen geziert. Der Käfer variirt so, daß erkleiner erscheint, und ein goldgelbes filzhaariges Schildchen führt.

Die sechsfüßige Larve ist eben so räuberisch, als der Käfer, und hat eineZange am After, um den Raub damit nachzuschleppen. Sie wird in FabriciusSchriften nicht angeführt.

Aufenthalt und Nutzen. Im April, nicht sehr gemein, in Aesern undtrocknen Misthaufen, auö der nämlichen Ursache, die beym rauhen Raubkäfer angegebenworden.

5. Der polierte Raubkäfer. Staphylinus politus, Lin.

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Polierter glatter Raubköftr, Polierer.

Staphylinus politus Lin. *83. 5.- Müller 390. 5.

— — Fab. Ent. T. 2. 524. 20.

— — Fab. Syst. Elentb. II, 594. 22.

Schäfferi Icon. 39, f. 12.

Kenn»