Die Raubkäfer.
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Geoffroy beschreibt ihn so, daß er aus Mattschwarz und Aschgrau grüngewürfelt undzugleich schwarzgewölkt sey. Eigentlich ist die Farbe seines Körpers und der Flügeldeckenmehr schmuhiggelb, welches sich sehr inö Graue zieht. Diese Farbe aber verursachen diesehr dicht am Körper und auf den Flügeldecken ansitzenden Härchen, welche beym Sonnen-lichre einen macten Goldglanz haben. UebrigenS befinden sich verschiedene schwarzgrauge-wölkte Zeichnungen auf dem ganzen Jnsect. Der Hinterleib hat auch dergleichen. Aufder Unterseite sind die Flügeldecken stahlblau. Wenn er jemanden erblickt, so gibt erwiederhohlt einen schwirrenden Laut von sich, der dem Ton beykömmt, welchen die Fliegenhören lasten, wenn man sie in der Hand eingeschlossen hält.
Die sechsfüßige Larve ist nacket und bleich; der Kopf nebst den drey vordem Ge«lenken ist braun; der Schwanz hat 2 gegliederte Borsten und unten ein fußförmig oylin»drifcheö Höckerchen, nach Ström in den Coppenhagener Abhandlungen.
Aufenthalt und Nutzen. Im April, beym Aas, Pferde- und Kuhkoth,besonders aber beym Menschen-Auswurf, um daselbst den Insecten aufzulauren.
z. Der bandirte Raubkäfer. Stapbylinus maxillosus, Lin.
Namen, Schriften und Ncchweisung der Abbildung.
Raubkäfer mit den großen Kinnladen, Grvßkiefer, großkiefriger Raubkäfer,bandirter Luderkäfer.
Ltanbylinus maxillosus I.in. 68;. r. Müller 388. 2. tab. 8. fig. 8.
— — F a b. Enfom. I 2. 521. 9.
— — F a b. Syst. F.leutli. II. 592. 11.
— — Besorgter Forstmann 173. ri. 6 .
— — Panzeri Fna. 27. tab. 3.
Schäfferi Icon. 20. fig.j.
Kennzeichen der Art. Seidenhaarig und schwarz mit aschgrauen Binden;die Kinnladen si-ld so groß als der Kopf ®;.
Beschreibung des vollkommenen Jnsects. Dieser seidenhaarige undschwarze Käfer ist acht und eine halbe, zuweilen ro Linien lang, zumal mit Inbegriff derKinnladen, die so groß als der Kopf sind. Die kurzen Fühlhörner sind blässer, und ihräußerstes Glied ist mondförmig. Die Augen sind gelb. Ueber die kurzen schwarzen Flü-geldecken und den schwarzen Hinterleib ziehen sich graue Binden. Der Halsschild istglänzendfchwarz, und bey unsern hiesigen Aemplaren ungefleckt. Unter den Decken liegendie Flügel doppelt zusainmen. Auf der Unterseite ist ein Fleck von glänzendein, gelbemSeidenfilz. Wenn er den Puppenstand verläßt, so ist er an den Decken und dem Hinterleibüberall filzig, mir einer aschgrauen Binde der Flügeldecke und des Hinterleibes. Wenner älter ist, so färbt er sich ganz schwarz und wird glatt.
B b b b b b 2 Aufent«
*) Sinne' nennt dasjenige Kinnladen (maxilla), letzterer nennt Kinnladen (maxilla), was unterwasFa bricius Kinnbacken (mandibula) nennt; den Kinnbacken liegt. Unser Käfer hat also große
Mandibulas.