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Die Wassernymphen. Zweyte Familie.
7. Die große Wassernymphe. Libellula grandis, Liu.
Namen, Schriften und Nachwetsung der Abbildung.
Riesenwassernymphe, Riesin.
Libellula grandis Lin. 903. 9.
Aellina — Fab. Ent.'ll. 384. 2.
Libellula — Drobm I. iLl. n. <;i8.
— — Sulzers Kcimj. rsN. 17. Ng. IOI.
Rösel II. Wasscrins. 2. Clane, t. 4. f. 14. mit der Larve. Und die Varietäten t. 2.
f. 1 und 2.
Kennzeichen der Art. Wassernymphe. Alle Flügel sind etwas gelb.lich, der Körper und die Füße rothbraun, am Vorderleib mit weißen und blauen Punctenund vier hellgelben Queerstreifen geziert. Flügel und Körper variiren sehr.
Larve. Bald hellbraun, dunkelgefleckt, bald einfarbig schwarzbraun, mit einemgroßen Kopf und großen hervorstehenden Augen, 2 Fühlfpitzen und 3 Schwanzspitzen.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnjects.An dieser vom Ey an von Rösel beschriebenen, in der Flügelbreite 4 Zoll, und der Kör«perlänge nach z Zoll messenden Wassernymphe sind die Flügel etwas gelblich, der ganzeKörper ist nebst den Füßen rothbraun, der rund ausgehöhlte Dorderleib vornen mit 2weißen Tropfen, sodann mit 4 blauen Puncten, und weiter hinab mit einem dergleichenQueerring, desgleichen an jeder Seite mit 2 hellgelben (zusammen vier) Queerstreifen be»setzt. Ueber den sehr verlängerten, schmalen Hinterleib zieht eine Mirtelreihe einzelner gel«be'r Fleckchen, und an den Seiten der meisten Ringe blaue Fleckchen hinab. Die Augensind etwas violett, die Fühlhörner wie bey allen Arten sehr klein und zart, die Stirnegelb, der Schwanz getheilt.
Bey Varietäten haben die Flügel, so wie die Sonne darauf scheint, eineregenbogenfarbige Schillerung; der Vorderleib ist grüngeflcckt, der schwarzgrundirte Hin«terieib schön hellblau, und grüngefleckt, und die durchsichtigen Augen blau- und gelb-schillernd; bey andern mit carminrothgrundirtem Hinterleib sind die Flecken gelb, und ausdem schwarzgrundirten Vorderleib roch mit gleichfarbigen Augen.
Die schmutzigfarbige, bald hellbraune, dunkclgefleckte, bald einfarbigschwarz,braune, sich Z oder 4mal häutende Larve, mißt nach der dritten Häutung 1 Zoll und2 Linien, hat einen großen Kopf und dergleichen Augen, die sehr hervorstehen, 2 Fühl.und z Schwanzspitzen, um das Wasser aus - und einzuziehen. Der Hinterleib läuftspitzig zu. Die eben so gestaltete und gefärbte, i Zoll 8 Linien messende Puppe hat noch2 Flügellappen und ihr Hals gleicht einer Binde. Die Entwickelung geschieht entwe-der im May oder im Julius, nach einem einjährigen Larven, und Puppcnstande.
Aufenthalt. Die Nymphe ist an und in Gärten im May, vorzüglich abervom Junius bis August, immer etwas selten vorhanden, und hat einen schnellen Flug.Die Larve lebt in stillstehendem Wasser.
Fortpflanzung. Die Zahl der Eyer, die das Weibchen auf Schilfblatteroder schwimmende Hölzchen legt, beträgt gemeiniglich etwas mehr wie ein hundert; sie
E e e e e e sind