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Die Wassernymphen. Dritte Familie.
sind braun, länglichrund, woraus theils im Sommer, theils im Herbst die Larven her.vorkommen, je nachdem sie früher oder spater gelegt worden sind.
Feinde. Allerley Wasservögel stellen denselben nach.
Nutzen. Die Nymphe macht auf die größer», mittlern und kleinen Schmetter.linge Jagd, indem sie solche mit dem Munde uno den beyden Vordcrsüßen anpacke, undvon hinten anfangt, sie zu verzehren. Das Verzehren geschieht vermittelst der vier Kinn.laden, wovon 2 viermal gezahnt und 2 einfach sind, die alle unter dem, aus 4 (wie Rö«sel will) Lippen bestehenden, Munde liegen.
Die Larve hat ihr Fangwerkzeug, welches eine maskenähnliche Blase ist, unterdem Kopf und der Brust, und besteht aus 2Fangzangea, die nur zum Raube, nicht aberzum Fraß dienen; letzteres geschieht durch die im Kopf befindlichen Kinnladen.
Dritte Familie.
Wassernymphen, mit weit aus einander stehenden Augen, dünnem Körperund aufrecht gerichteten Flügeln. Agrion Fab.
8. Die Flußny mphe. Libellula virgo, Lin.
Name», Schriften und Nachweifung der Abbildung.
Jungfrauen - Wassernymphe.
Libellula virgo Lin. 904. 21.
Agrion — Fab. Ent. IT. 386. x.
Libellula — Brahm I 96. 3x0.
Röfel H. Wasterinf. 2. Cl. tab. 9. fig. 7. Stammrace oder erste Varietät. Männchen.
Reaumur Memoires VF. t. 35. f. 7. Zwevte Varietät. Männchen.
Röfel II. a. a. 0 - t. 9. f. 5, Dritte Varietät. Männchen. £. 6 . Weibchen.
Kennzeichen der Art. Wassernymphe. Die Flügel stehn ausgerichtet,und sind so wie der Körper überhaupt, von veränderlicher Farbe. Beyin Weibchenhaben die dunkeln Flüge! ein weißes Randfleckchen.
Larve. Schmalleibig, von unbeständiger Farbe, mit dreygliederigen Fühlhör«nern, die länger, als an ihren andern Gattungsgenossen sind, und mit Z Rudersedern amHinterleibe. — Als Puppe bekommt sie noch Flügelansätze.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Von dieser, in ihrer Flügelausbreitung 2 Zoll 12 Linien und nach ihrer Körperlänge i Zoll10 Linien messenden, kurzköpsigsn, braunrothäugigen, fchwarzfüßigen Wassernymphe sinddie netzförmigen Flügel a) entweder in der ganzen Mittelfläche himmelblau, mit grün.blauem, glänzendem schmalleibigem Körper (Variet. 1.); b) oder grünblauschillernd, mitseidenglanzcndem grünem Vorder. und lazurblauem Hinterleib, alles ins Goldfarbene schil«lernd (Variet. 2.) oder c) die Flügel sind ganz blau und goldschillernd, mit blauem,seidenglänzendem Körper (Variet. 3.). Dieses wären männliche Nymphen. DaSWeibchen schillert den Flügeln nach etwas hellbraun ins Gelbliche, und hat einen weißen
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