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Die Flohrfliegen.
Die Gattungskennzeichen nach Fabricius sind: Die Flohrfliege rzr.filemerobius hat eine gerade, an der Spihe gespaltene Kinnlade; die Lippe ist hornartigund gewölbt. Seine Nebenkennzeichen sind: der Leib ist verlängert, zart, glatt,ungerandet, behende; der Kopf eyförmig, hervorgestreckt; die Augen sind kugelig, her.vorragend und an den Seiten stehend; die verlängerten Fühlhörner stehen nahe beysam-men und sind zwischen den Augen eingefügt; der Vorderleib ist eyrund, der Hinterleibcylindrisch, die vier Flügel sind einander gleich und angedrückt, auch länger als der Hin-terleib; die Füße sind dünn, etwas lang, die Fußblätter fünfgliederig; das Jnsect ist vonscheckiger Farbe.
Don den r; Linneischen und 27 Fabriciusischen Arten ziehen wir vier Arten, alshieher gehörig, aus.
r. Die Perlfliege. Hemerobius perla, Lin.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Blattlausfresser, Blaktlauslöwe.
Hemerobius perla I, in. 911. r.
— — Fab. F.nt. II. 8r. 2.
— — Br a hIN Ins. I. 69. 224.
— — von Gleichen Neuestes aus dem Reich der Pflanzen. Nürnberg .
1764, Folio.
— — Walt Hers Forstpb>,siog-aphie, @.390.
— — Naturforscher XIl. @. 221. Götze, von der Larve daselbst.
Nösel III. tad. 21. fig. 5. nach Fabricius, richtig.
Kennzeichen der Art. Flohrfliege. Mit zarten, wasserblauen, zuge-ründeten Flügeln, die mit grünen Adern durchzogen und viel größer als der Leib sind.Die Augen sind perlförmig, und der Hinterleib grün mit einer tiefschwarzen Rücken»linie.
Larve. Schwärzlich und länglich mit gelben Flecken und Schattirungen; derHinterleib ist neungliederig, und die hintersten der 6 Füße haben die Länge des ganzenKörpers.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnsectS.Diese nach der Flügelbreite, nämlich von einer Spihe zur andern 1 Zoll und 1 Linie, nachder Körperlänge aber 5 Linien messende Perlsiiege scheint nickt, wie Liane angibt, diefig. 4. und 5,, sondern nur fig. 5. allein zu seyn in Rösels Werk a. a. O., wo man aberweder die Ober. noch Unterseite des Körpers, welches dcch sicherer entscheiden könnte,zu sehen bekommt. Sie hat zarte, wasserblaue Flügel, die mit grünen Adern durchzogenund viel größer, als der Körper sind. Der Vorder, und Hinterleib sind schön grün,jener mit schwarzen Flecken, dieser oben mit einem tiefschwarzen Rückenstreif, auf der Un.terfläche aber tiefschwarz gefärbt. Ihre Augen sind perlenförmig, und sie gibt fast einenGeruch wie Wanzen von sich.