Band 
Dritter Theil.
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981
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Die Bastardwespen. Vierte Familie.

- Vierte Familie.

Die sehr kurzen Fühlhörner sind in die Stirne eingefügt; die Nebenaugen fehlenu.s.w. Fabriciusische Blumenhornisse (P-hilantlius),

5. Die Sand-Blumenhornisse. Sphex arenaria, Lin.

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Sandwespe, Sandbastardwespe.

Sphex arenaria Lin. 946. 31.

Philanthus arenarius Fab. Ent. II. 290. 5. In feilten frühern Schriften eilt

Crabro.

— — Panzeri Fauna 46. t. 2.

Kennzeichen der Art, Schwarz, mit 4 gelben Qucerbinden auf dem Hinter-leib, dessen erster Einschnitt mit 2 gelben Puncten bezeichnet ist.

Beschreibung des vollkommenen Jnsects. Sie ist bald 3*, baldüber 5 Linien lang und schwarz, auf der Stirn mit 2 Puncten, auf dem Hinterleib mit 4gelben schmalen Binden bezeichnet. Der erste Einschnitt des Hinterleibes hat 2 gelbePuncte. Wenn die 2 Puncte an der Stirn zusammenfließen, so entsteht die Varietät mitgelber Stirn. Das Schlldchen hat eine gelbe Queerlinie und 2 dergleichen Puncte, dieaber auch fehlen können. Vielleicht ist dies Geschlechts-Unterschied. Uebrigens sind dieFühlhörner oberwärts mattschtvarz, und unterwärts gelb, so daß der leßteRing ganz gelb ist.Kops, Vorder - und Hinterleib su.d von den eingedrückten Puncten rauh. Die Füße mitden sagezahnigen Schienbeinen sind alle gelb. Die Schenkel der ersten vier Füße sind ander Wurzel, die beyden letzten aber an der Spitze schwarz. Die durchsichtigen Flügelfallen ins Gelbliche, besonders die Nerve am dicken Dorderrande.

Aufenthalt. Im nördlichen Europa und bey uns; doch selten. Nach tinne.befindet sie sich oft in starker Zahl beysammen, um Laufgräben im Sand zu machen.

Anmerkungen. 1) Herr Doctor Panzer hat bey seinem Philanthus arenarius auch auf Na-turforscher II. t. 2. f. 2. gewiesen , weiche Abbildung er anfänglich für das Weibchen der nächst»folgenden Art hielt.

2) Die Sphex arenaria des Fabricius ist von Sphex arenaria des Sittne' hinreichend ver-schieden.

3) Nach der Anzeige eines Ungenannten im Neichs- Anzeiger vom 30. Januar 1801, Nr. 25., -foÄdie Larve der Siebbiene, Sphex arenaria E. , Crabro arenar. F. , sobald sie das Ey ver»läßt, in den Halmen des Winkerweizens, zuweilen auch des Rockens und Habers, sich einfinden>indem sie von unten in das Innere des Stengels bis hinauf kriecht, davon die Aehren weiß wer»den und verderben. Solche Larven sollen aus den Eyern kommen, die die Mutter in eine Raupegelegt, die sie zuvor in die Erde geschleppt und mit Erde bedeckt hatte. — Der Ungenannte ge»braucht den lateinischen Namen unserer Sand-Blumeuhornisse, Sphex arenaria, und dendeutschen Namen unserer nächstfolgenden Siebbiene, und läßt uns in der Ungewißheit, welchevon beyden er gemeynt h«he.

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Fünfte