Band 
Dritter Theil.
Seite
991
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Die Bachmücke«.

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Cafranflecken in mancherley 'Richtungen. Der lange Hinterleib ist sammetschwarz mitmehreren aurorafarbigen Streifen geziert, davon die drey ersten breit sind und für Bin-den passieren, die übrigen drey aber bald als schmale oder auch abgefehte Streifen, baldals gelbe Puncte erscheinen. Der spitzige Hinterleib ist nur ein wenig safranfarbig. Anden schwarzen Füßen sind die Schenkel von der Wurzel an dem größten Theil nachblaßgelb.

Die nach Re aumur i Zoll 2 Linien messende, schmutzigfarbeneLarve oder Made,die er in alter Weiden-Erde fand, hat einen sehr kleinen schwarzen Kopf und keine Füße;ob ihr gleich einige 2 Kopfhörnchen und 6 Füße beygelegt haben. Hingegen die i Zoll,3 Linien lange, stärkere Puppe hak einen eilfringigen Leib mit vielen Dörnchen und 2Kopfhörnchen, wodurch sie Athem höhlt. Jedes Hörnchen mißt 2 Linien.

Aufenthalt und Nutzen. Die Bachmücke zeigt sich im Junius auf Schirm-pflanzen, und die Larve äßt nach Kob (Ursache der Baumtrockniß. Erlangen 1793.)unter andern auf Raupen, z. B. von der Forleule, P. N. Piniperda.

2. Die Krähen , Bach mücke. Tipula corni cina, Lin.

Namen, Schriften und Nachweis»»« der Abbildung.

Kröhenfutter, Krähen > Tanzmücke.

Tipula cornicina Lin, 972« 12*

— — Fab. Ent. IV. 238. 21.

— — Besorgter Forstmann 46z. 13.

RLsel Znsecten -Delust. II. Mücken, tab. 1. mit Larve.

D e g e e rs Abhandl. VI. tab. 19. fig. 2. z.

Kennzeichen der Art. Bachmücke. Die Flügel sind durchsichtig, miteinem schwarzen Randpunct; der Hinterleib ist am Männchen graubraun mit feinen,gelben Längslinien, am Weibchen spitzig, und gelb mit 3 braunen Längsstreifen.

Larve. Erdfarben, gleichbreit, nur am Kopf außerordentlich abnehmend, mitplattem, stumpfem, gelbgeiarbtcm und schwarzpunccirtem Hinterende.

Beschreibung des vollkomm enenund unvollkommenen JnfectS.Diese nach männlichen Stücken 8, nach weiblichen wegen des mitbegriffenen Legestachelsn Linien messende Backmücke hat durchsichtige, mit einem schwarzen Randpuncte unddergleichen Nerven bezeichnete Flügel und gelbe Sckwingkolben. Der kleine Kopf undhockgewölbke Vorderleib, welche sich durch einen äußerst dünnen Hals sondern, sind sam«merschwar; und mit vielen cikrongelben Fleckchen geziert. Am breiten, schwarzen Säug-rüssel stehen die benden Freßfpitzen. Der graue, am Männchen rahnig und hintenstumpf- am Weibchen dickere, und sehr spitzig zugehende Hinterleib ist bey jenem mitzimn schmalen gelben, bey diesen mit der gleichen breiteren Längkstreifen oder vielmehrFleckenretuen, und einem zw vwaltiam tegestackck versehen. Man kann auch daSGelbe, wenigstens beym W ckch n, z-w &■ uu'cf mbe annehmen: alsdenn sind 3 grau-braune iaagsreihen vorhandeb Die Füss;.' sind zwsvmal so lang. als das Jnfect, vonFarbe schwarz und au den Wurzeln der Schenkel gelblich braun.

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