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£)lt Fliegen.
. Di- im erwachsenen Zustand i Zoll, 4 bis 6 Wen messend«, am glänzendschwar.zen, äußerst kleinen Kopf sehr verdünnte, weiterhin aber überall gleichdicke, erdtarbiaeLarve, d.e sich auch durch Zu,ammenziehenv-rkieinern kann, ist über den etwa« dunklernRucken mit 2 gelblichen Langsi,n.en gestreift. An der platt abgeschnittenen gelben Flächedes Afters, den man nicht für den Kopf ansehen darf, stehen in der Mitte 8 schwartePuncte paarweise, worunter 2 großer sind, als die andern, und an dem Rand eben dieserFlache vier welche, strahlenförmig stehende Spitzen. Sie lebt in der Erde und bea btsich zur Verpuppung daraus so weit hervor, daß der Bordertheil zu sehen ist Die 2Kopfhörnchen der mattbraunen Puppe, die man für Luftröhren hält, Haben noch 2 weitkleinere neben sich. Das letzte Glied führt 6 Stachel,pitzen, und die Puppenruhdauert 10 Tage. T y
Aufenthalt, Fortpflanzung und Nutzen. Die Bachmücke stieat imMay in Garten. Die Larve findet sich fast den ganzen Sommer in der Erve, wo siegesetzt auch, daß sie Pflanzenwurzeln auflockert, doch mehr von dem Dunq und Mistlebt, und vorzüglich dadurch nützlich wird, daß sie beym Herauskriechen auch Raupen,z. B. von der Forleule, kii. N. Puirperda, erbeutet und verzehrt
Die Paarung geschieht im May, so daß das dickleibige Weibchen auswärts, da-Männchen aber unterwärts zu stehen kommt, und dauert einige Stunden, worauf dasWeibchen mehr als hundert Eyer, die zwar glatt, aber zugleich etwas zefurche übri-gens länglichrund, glänzend, braunschwarz sind, jedes einzeln in die lockere Erde leatund ehe sich die Larven nach io Tagen aus der Schale begeben, schon sein Leben endigt '
Vierzehnte Gattung.
Die Fliesen. Muscae, Lin. Sie heißen auch mißbräuchlich Mücken, Mucken.
Gattungskennzeichen nach Linne'.
Der Säugrüssel ist fieischig, mit 2 Lippen an der Seite; die Freksoitzenfehlen, und die Fühlhörner sind verschiedenartig. p v ^
Sie haben statt der Freßzangen einen fleischigen Rüssel, der biegsam und am Endeoffen ist. Er ist künstlich gebaut, und wie ein wahres, natürliches Druckwerk. DerDordertheil besteht aus 2 gerieften Lappen, zwischen welchen in der Mitte eine Ö ffnunaist. Die Fühlhörner bestehen aus einigen kleinen, kurzen Stücken, die sich mir einerWalze endigen. In der Mitte derselben oder unter der Walze zeigt sich ein mit Seiten-haaren besetztes, und unter der Vergrößerung einem kleinen Flederwisch ähnelndes HaarDiese Walze faßt die Fliege, so oft sie sich über den Kopf mit den Vorderfüßen putzt undkehrt sich mit dem Flederwisch derselben den Staub von ihren netzförmigen Augen abDer Luftlöcher sind vier, an jeder Seite eins, und 2 vornen. Das schöne, netzförmiggebildete Auge besteht aus lauter regulären Sechsecken, deren von manchen Beobachtern400, von andern viele tausend gezahlt werden.
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