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Die Fliegen. Erste Familie.
Hinterleib ist eyrund, abgestumpft, selten walzenförmig, gleichbreit. Die 2 Flügel sinShäutig, länger als der Körper, und ausgebreitet; das Schüppchen der Schwingkolbe istverdoppelt und rund, doch ist das obere desselben kleiner. Die Füße sind stark, zusam.mengedrückt und Gehefüße, mit einer zweyfachen Klaue. Das Jnsect ist von scheckigerFarbe.
Von den 129 Linneischen, und von den in neun Fabriciusischen Gattungenvertheilten 412 Fabriciusischen Fliegen und Verwandten, zählen wir folgende Arten indrey Familien den nützlichen bey.
ErsteFamilie.
Fliegen, deren Sauger keinen Rüssel hat: Fabrlcinsische Mohren fliegen,i.nthrace:s. Der Kopf ist groß, der Körper filzig und rauch.
r. Die eigentliche Mohrenfliege. Musca morio, Lin.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Mohrenmücke.
Musca morio Lin. 981. 9.
Anthrax — Fab. Ent. IV. 257. 5.
Bibio — Fab. in seinen frühern Schriften.
Musca — Brahm I. 104. n. 3 94.
— — Besorgter Forstmann 468. n. 5.
Nemotelus — Degeer VI. tab. n. lig. 13.
Anthrax — Panzeri Fauna 32. t. 15.
Schäfferi Icon. t. 76. f.'7.
Kennzeichen der Art. Rauch, schwarz, mit schwarzen Flügeln, die ander Spitze durchsichtig und am Jnnenrand eingebogen sind. Die Fühlhörner sindfadenförmig.
Beschreibung des vollkommenen Jnsects. Sie ist 54 Linien lang,überall feinbehaart, und tiefschwarz, außer an dem Hintern Drittel der Flügel; dort stößtein weißes Feld in einer kappenförmigen Beugung ans Schwarze. Zwischen Kopf undHals ist eine weiße Queerlinie.
Aufenthalt und Nutzen. Nicht selten im May, auf Blumen, in wal.digen Gegenden, auch an Hecken. Die Larve äßt unter andern auch auf der Raupe derF 0 r l e u l e, Ph. N. Piniperda.
Anmerkung. Die Benennung: Mohrenfliege ist nicht als Ucbcrschung des lateinischen Morio(Schalksnarr), sondern als eine von den Schriftstellern frevgewählte Benennung anzusehen.
2. Die Hottentoten- Fliege. Musca hottentota, Lin.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Hottentot, Hoktentotenmücke.
Musca