Band 
Dritter Theil.
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Die Flieset,.

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Die Weibchen sind größer als die Männchen und haben, wie bey allen Jnfecten,einen dickern Hinterleib. Der Geschlechtskheil des Männchens ist offen, und nimmt dieLegeröhre des Weibchens auf, die dann im Leib des Männchens befruchtet wird.

Die >veißen Larven nennt man Maden: sie sind fußloS, haben verschiedeneRinge und 4 Luftlöcher, leben theils im Fleisch, in andern Larven und Raupen, theils inBlumen, theils in Koch und Mist, und häuten sich nicht. Viele derselben richten unterden Blattläusen große Verwüstungen an. Diejenigen, die im Morast leben, habenSchwänze. Alle legen Eyer, bis auf die Schmeißsiiege, die lebendige Zungengebiert.

Da unter den Fabriciusischen Mohrenfliege«, Fliegen und Schwebefliegen diehieher gehörigen Jnsecten begriffen sind: so folgen hier besten Gattungskennzeichen:Die Mohrenfiiege, 227. Anthrax : Der Mund hat einen Sauger ohne Rüffel; die2 Freßspitzen sind fadenförmig, haarig, an der Wurzel des Saugers eingefügt; die Fühl«Hörner stehen nicht nahe beysammen, und der letzte Ring ist borstenförmig. Die Schwe-be fliege, n. 232. Syrphus: Der Säugrüssel ist vierborstig ohne Scheide; die beydenFreßspitzen sind an die Wurzel der äußern Borsten eingefügt; die Fühlhörner sind kurz,etwas gekeult und borstenhaarig. Die Fliege, n. 233. Musca: Der Säugrüssel hatnur Eine Borste ohne Scheide; die 2 Freßspitzen sind hervorgestreckt, auswärts dicker;die Fühlhörner kurz, gekeult und borstenähnlich.

Die äußern oder Neben . Kennzeichen nach Fabricius sind: die Mohren-fliege: Der Körper ist von mittlerer Größe, dick, sammetwollig, rauch, ungerandetund behende; der Kopf groß, hervorgestreckt und kugelig; die Augen sehr groß, ablangund an den Rändern stehend; die Fühlhörner sind kurz, stehen nicht nahe beysammen undsind in der Mitte der Stirne eingefügt; der Vorderleib ist eyrund und kurz; das Schild-chen rund und gefranzt, der Hinterleib eyrund und flach; die Flügel sind groß, ausge-breitet, länger als der Hinterleib und mehrentheils gefleckt; das Schüppchen desSchwungkölbchens.ist unter den Flügeln gewölbt; die Kölbchen selbst sind kurz mit einemrunden, abgestutzten Knöpfchen; die Füße sind zart und Gehefüße.

Die Schwebe fliege: Der Körper ist mittelmäßig, eyrund, sammetwollig,ungerandet, behende: der Kopf groß, seitwärts ausgehend und hervorgestreckt; die Augensind groß, länglich, stehen an den Rändern und blinzeln fast beym Weibchen; die Fühl-hörner sind kurz, zusammengedrückt, borstenhaarig, in der Mitte der Stirne nahe bey-sammen stehend; der Vorderleib ist eyförmig und kurz; das Schildchen groß und rund;der Hinterleib eyrund; der After stumpf; die Flügel sind groß, eyrund und länger alsder Hinterleib; das Schüppchen unter den Flügeln ist gewölbt; die Schwungkölbche»sind kurz, und haben ein rundes Knöpfchen; die Füße sind Gehefüße.

Die Fliege: Der Körper ist eyrund, steifhaarig, ungerandet, behende; derKopf ist zugeründet, seitwärts ausgehend, von der Breite des Vorderleibes; der Mundaufgetrieben; die Fühlhörner stehen nahe beysammen, sind borstenhaarig, öfters aufliegend,zuweilen hervorgestreckt; die Augen sind groß, eyförmig, und stehen an den Rändern; derVorderleib ist eyrund und glatt; das Schildchen abgeründet und deutlich gesondert; der

Hinter-