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beim Weiler Im Loch das hübsche Eginenthal. Auch ist dieUmgebung dieses 3880 F. ü. M. gelegenen Dorfes im Win-ter häufigen Schneestürzen ausgesetzt, die von den Siedel-horns herabkvmmen. Gebürtig von hier waren der Kano-nikus Veguer, Lehrer Kaisers Joseph II , und der BischofHildcbrand Joff, welcher eine Synodalverfassung gab, und1617 dem Wallis den gregorianischen Kalender annehmlichzu machen wußte.
Geselbach, Weiler von 10 Wohngebäuden an einemBache, von dem er den Namen trägt, in der Pfarre Koppelund dem Kr. Ebnat, im St. Gall . Bez. Oberkoggenburg.
Gest geil/ auch GöslgcN/ Häusergruppe bei Einigen,in der Pf. Spietz, im bern . A. Niedersimmemhal.
Gesserswcil/ kleines Dorf mit zerstr. Häusern, imWillisauer Stadtkirchgange und luzern. A. Willifau.
Gcstad, am G st a d / gr. Filialdorf der Pf. Saanen ,im Amt dieses Namens, im K. Bern, am Zusammenflußder Lauinen - und Sannen - Gewässer. Es hat eine schoneLage am Eingang in das Lauenen-, so wie in das Gsteig-thal, in welche von hier beinahe ganz ebene Straßen füh-ren. Dieser Ort zählt 26 Häuser, eine Schule, und hakeine l702 erbaute Kapelle, wo die Höhe 3230 F. ü. M. ist.Die Gesammtzahl der dazu gehörigen, in weit umher zer-streuten Gebäuden wohnendcn Menschen, belauft sich über 600.
)Gestak>, das alte/ stehe Altstadt.
Gestelen/ Nieder«/ franz. Bas-Cbatilloii/kl. Pfarrdorf im wallis . Zehnten Raron mir I la Einw. ZurPfarre gehören Gäsch mit 10, und Pragy mit 8 Seelen. Der Orthat einen stark besuchten Jahrmarkt, liegt am Fuße einer,von oben bis unten gespaltenen Felsenwand, ganz nahe amGestclcnbcrg, auf welchem das Schloß Gestelenburg oderzum Thurn lag, das 1375 von den Walliser » verwüstetwurde. Die Bedeutenheit der noch sichtbaren Trümmer ge-bieten Achtung für die Familie seiner alten Besitzer, die sichin der Folge Zur Lauben von Gestelenburg nannnten, und1788 in der Stadt Zug ansetzten. Ihr Ursprung steigt in das11. Jahrh, hinauf, und Balthasar von Gestelenburg ändertezu Ende des 17. Jahrh, seinen Namen in den Zur Lauben.Der letzte verdienstvolle Sprößling dieses berühmten Hauses,der General Anron von Zur Lauben, starb 1799 in seinerVaterstadt Zug.
- Grstclcn/ Ober-/ stanz. Haut-Chatillon/Pfarrdorf mit 200 Einw., wozu noch der nahe Weiler imLoch mit 15 Seelen gehört, im wallis . Zehnten Gombs. Esliegt 7360 F. ü. M., an der Zusammentreffung der dreiWege vorn Gries, der Furka und Gcimsel, daher hier einstarker Transtto über diese Gebirge, und eine große Niederlagevon Käsen aus dem HaSlithar ssl, welche nach Italien gehen.Der Ort hat, bei aller Armselia- . seines Aussehens, einehübsche Kirche, und um denselben liegen klpinc umzäunteGärten, worin Rüben, Kohl und Erdapfel gepflanzt wer-den. An den der Mittagssonne ausgesetzten Berghalden wirdRoggen und Hafer gebaut. Man sieht hier noch einige