Band 
Zweiter Theil, G bis O.
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Realp über die Furka nach Wallis . Es hak einen abgerun-deten Gipfel, der tvegen-seiner Gestalt ehemals den NamenMoka erhielt. An ihm entspringt die Hanptgnelle der Reuß.

Mutthorn, das, Felsstock in der Mitte des 't St.langen und 2 St. breiten Eisthals, das sich unter demNamen des langen Gletschers, zwischendrin hohen Gebirgs-grat auf der Grenze pon Bern und Wallis , vom Schilk-bis zum Großhorn und dem Doldenhorn, der Frau oderBlümlisalp und dem Gspalrenhorn, vom Hintergründe desErsteren- bis zu dem des Ammerrenthals, am Stsmberg,im K. Bern, ausdehnt. Es ragt schwarz, mitten aus derblendendweißen Einöde, nördl. twm Burghorn und südöstl.von der Frau 10,270 F. ü. M. auf.

Muzzan o, Pfarrdorf im Kr. Agno und tcssin. BezirkLugano, auf der Straße von Agno nach seinem BezirkSort.Es ist sehr reizend und fruchtbar. Rahe dabei ist ein kleinerSee in einem geschlossenen, blumenreichen Thale . Die Uferund Anhöhen sind mit schönen Wohnungen besetzt. Untereinem Gewölbe hoher Nußbäume führt die Straße aus die-sem Arkadien nach Lugano .

Myten- die, zwei steile Felsenthürme, die auf demHacken, östlich dem Hauptslecken Schwyz , emporsteigen. Dergroße Myten, 5870 F. ü. M., so wie der kleine, sindnur für geübte Alpeuwanderer ersteigbar. Dennoch hat manaus der Spitze des erster» ein hohes, hölzernes Kreuz ge-pflanzt, welches bei reinem Wetter im Thale erkannt wer-den mag. 1801 entstand mitten im Sommer durch einigeZiegeuhirten am kleinen Myten ein Waldbrand, der überacht Tage dauerte und große Verheerungen anrichtete, dadie trockene Witterung beinahe alle Anstrengung und Hilfeder Kant. Zürich, Zug, Luzern u. s. w. unnütz machte. Amsüdlichen Abhänge des gr. Mythen zeigt sich ein losgerissenscheinender ungeheurer Felsblock, der zwölfmal so groß alsdie Hauptkirche in Schwpz sein mag, und dessen Herunter-stürzen früher oder später diesem Flecken mit Unglück drohendürste. (Siehe Hacken).

N.

Nagst- die, obere und untere/ zwei Vorge-birge im Bierwaldstättcrsee, fast in seiner Mitte, welche eineArt von See-Enge bilden, durch die man aus dem Kreuz-trichter, oder dem ersten Seebecken in das rings von Hoch.gebirgen umgürtete Bassin des mittlern Sees tritt. Daserste ragt östlich vom Gersauer - und Hitznauerstock, zweiGipfeln des Rigi , herab, das andere springt vom Bürgen-stock westlich hervor.

Näfelö, großes kathol. Pfarrdorf und Hauptort deskathol. Landcstheils vom K. Glarus, am Fuße des Rauti-bergs. Es zählt in 197 Häusern, unter welchen einige schönesind, 1600 Einw., hat ein Kapuzinerkloster auf einer An-höhe , an der Stelle einer ehemaligen Burg , und eine schönePfarrkirche. Die Rauki (der Ausfluß des Obersees am Wig-gis) strömt malerisch vom Rautiberg nach Näsels herab,verursacht ihm aber zuweilen Schaden. Der fruchtbare Bo-